Der scheidende jemenitische Präsident Ali Abdullah Salih will sich in den USA behandeln lassen. Foto: epa/Archiv
Der scheidende jemenitische Präsident Ali Abdullah Salih will sich in den USA behandeln lassen. Foto: epa/Archiv

Der scheidende jemenitische Präsident Ali Abdullah Salih will sich in den USA behandeln lassen. Foto: epa/Archiv

dpa

Der scheidende jemenitische Präsident Ali Abdullah Salih will sich in den USA behandeln lassen. Foto: epa/Archiv

Washington (dpa) - Die US-Regierung hat zunächst noch nicht darüber entschieden, ob sie den scheidenden jemenitischen Präsidenten Ali Abdullah Salih für eine medizinische Behandlung einreisen lässt. Darauf wies am Dienstag (Ortszeit) ein Sprecher des US-Außenministeriums hin.

Die «New York Times» hatte zuvor unter Berufung auf einen Regierungsbeamten berichtet, Salih solle schon Ende der Woche in einer New Yorker Klinik behandelt werden. «Anders als in manchen Berichten dargestellt, ist die Einreiseerlaubnis noch nicht erteilt», sagte Sprecher Mark Toner in Washington. «Wir prüfen seinen Antrag noch.»

Salih war vor Monaten bei einem Bombenanschlag auf die Moschee neben dem Präsidentenpalast verletzt worden. Er wäre der erste arabische Machthaber seit dem Beginn der politischen Unruhen vor einem Jahr, dem ein längerer Aufenthalt in den USA gestattet würde.

In den USA werden jedoch Unterstellungen befürchtet, Washington gewähre dem Diktator Schutz. Salih wird für den Tod Hunderter Regierungskritiker verantwortlich gemacht.

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