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Ein Kommentar von Gerd Niewerth.

Ein Kommentar von Gerd Niewerth.

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Ein Kommentar von Gerd Niewerth.

Hollande prescht mit dem Gedankenspiel vor, das Leiden des syrischen Volkes notfalls mit einem Militärschlag gegen Diktator Assad zu beenden. Nur: Wenn ein Schlag nicht ausreicht, braucht es einen zweiten. Und einen dritten . . . Reden wir also lieber von Krieg – so wie im Fall Libyen.

Der Vergleich drängt sich auf: Schon im Frühjahr 2011 tat sich Frankreich hervor, als Sarkozy eine Anti-Gaddafi-Koalition schmiedete und in erfolgreicher Mission nach Tripolis schickte. Die Franzosen haben in der Zwischenzeit den Präsidenten gewechselt, aber ihrer harten Linie bleiben sie anscheinend treu.

Die Frage ist ja berechtigt: Wenn diplomatische Manöver ins Leere laufen, die Ausweisung von Botschaftern nur eine symbolische Geste ist und die Massaker an Zivilisten unverdrossen weitergehen, ist ein Krieg dann nicht wirklich die Ultima Ratio?

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