Wiesbaden. Der Außenhandelsmotor läuft auf vollen Touren: Deutschland hat im November so viel importiert wie nie zuvor. Die Einfuhren erhöhten sich im Jahresvergleich um ein Drittel auf 75,1 Milliarden Euro – das war der höchste Stand seit Beginn der Statistik 1950.

Die Ausfuhren kletterten um 21,7 Prozent auf 88 Milliarden Euro, den höchsten Wert seit Oktober 2008. Damit erzielte Deutschland einen Überschuss in der Außenhandelsbilanz in Höhe von 12,9 Milliarden Euro.

Zugpferde für den deutschen Export sind neben den Schwellenländern auch wieder die EU-Länder. „Was kaum möglich schien: Ende des Jahres werden wir 90 Prozent des Kriseneinbruchs wieder aufgeholt haben“, sagte Anton Börner, Präsident des Bundesverbandes Groß- und Außenhandel. dpa/Red

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