Silvio Berlusconi
Obwohl Silvio Berlusconi in erster Instanz zu vier Jahren Haft verurteilt wurde, darf er in Ruhe Wahlkampf machen, ehe er wieder vor Gericht muss. Foto: Ettore Ferrari

Obwohl Silvio Berlusconi in erster Instanz zu vier Jahren Haft verurteilt wurde, darf er in Ruhe Wahlkampf machen, ehe er wieder vor Gericht muss. Foto: Ettore Ferrari

dpa

Obwohl Silvio Berlusconi in erster Instanz zu vier Jahren Haft verurteilt wurde, darf er in Ruhe Wahlkampf machen, ehe er wieder vor Gericht muss. Foto: Ettore Ferrari

Mailand (dpa) - Die Mailänder Richter haben dem Angeklagten Silvio Berlusconi vor den Wahlen in Italien mehrere Auftritte vor Gericht erspart.

Weil der Ex-Regierungschef auch am Montag auf Wahlkampftour war und nicht erscheinen wollte, wurde sein «Ruby»-Prozess um angeblichen Sex mit minderjährigen Prostituierten und Amtsmissbrauch auf den 4. März vertagt.

In Berlusconis Medienset-Berufungsprozess um Steuerbetrug waren zuvor bereits zwei Gerichtstage verschoben worden, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Dieser Prozess geht damit erst am 1. März - also nach den Parlamentswahlen vom 24./25. Februar - weiter. Beide Prozesse sind in der Schlussphase, im Mediaset-Prozess soll das Urteil am 23. März gefällt werden. In erster Instanz war Berlusconi zu vier Jahren Haft verurteilt worden.

Berlusconi führt ein Mitte-Rechts-Bündnis um seine Partei PdL (Volk der Freiheit) in die Parlamentswahlen, will aber - nach letztem Stand - nicht erneut Regierungschef werden.

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