Friedlicher Protest
Pro-britische Loyalisten demonstrieren vor dem Rathaus in Belfast. Foto: Raul McErlane

Pro-britische Loyalisten demonstrieren vor dem Rathaus in Belfast. Foto: Raul McErlane

Die britische Flagge dient den Loyalisten als Symbol für den Status Nordirlands als britische Provinz. Foto: Paul McErlane

Anlass des Streits: Die britische Flagge soll nicht mehr täglich an öffentlichen Gebäuden gehisst werden. Foto: Paul McErlane

Polizisten überwachen den Protestzug der Loyalisten. Foto: Paul McErlane

Polizisten mit Spezialausrüstung verfolgen den Protestzug der Loyalisten in Belfast. Nach der friedlichen Demonstration kam es zu Krawallen in der Nacht. Foto: Paul McErlane

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Pro-britische Loyalisten demonstrieren vor dem Rathaus in Belfast. Foto: Raul McErlane

London/Belfast (dpa) - Im Anschluss an weitgehend friedliche Proteste pro-britischer Loyalisten im nordirischen Belfast ist es am Samstagabend erneut zu Ausschreitungen gekommen. Rund 100 wütende Demonstranten griffen die Polizei mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern an.

Das berichtete die Nachrichtenagentur PA. Auch Schüsse sollen gefallen sein. Ein 38-Jähriger sei unter Verdacht des versuchten Mordes festgenommen worden. Man gehe Berichten nach, dass er eine Reihe scharfer Schüsse auf die Sicherheitskräfte abgegeben habe, teilte die Polizei mit. Berichte über Verletzte lagen zunächst aber nicht vor.

Es war bereits die dritte Nacht mit Ausschreitungen in Folge. Die Loyalisten protestieren gegen die Entscheidung der Belfaster Stadtverwaltung, die britische Flagge nicht mehr ständig, sondern nur noch an wenigen Tagen im Jahr auf öffentlichen Gebäuden wehen zu lassen. Sie wollen, dass Nordirland britische Provinz bleibt, und lehnen eine Vereinigung mit der Republik Irland ab.

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