Eine Studie belegt: Das deutsche Bildungssystem macht Fortschritte. Die Studie ist die vierte seit 2000, die Daten wurden 2009 erhoben. Sie wiesen auch auf eine veränderte Einstellung der Schüler hin.

Düsseldorf. Das deutsche Bildungssystem ist auf dem Weg der Besserung: Dieses Fazit zog gestern der Bildungsforscher Eckhard Klieme bei einer Präsentation der neuen Pisa-Studie im NRW-Schulministerium. „Wir haben nur noch die asiatischen Länder wie Japan und Südkorea sowie Finnland und Kanada vor uns“, sagte Klieme.

Der Bildungsforscher wies auf Fortschritte in allen abgefragten Bereichen – also Lesekompetenz, Mathematik und Naturwissenschaften – hin. Aus einer bestenfalls durchschnittlichen Position habe sich Deutschland deutlich über den Durchschnitt der OECD-Staaten erhoben.

Die Studie ist die vierte seit 2000, die Daten wurden 2009 erhoben. Sie wiesen auch auf eine veränderte Einstellung der Schüler hin. Mit einer Zustimmung von rund 70 Prozent würden die Schüler Schritte hin zu mehr Musik begrüßen. Im Jahr 2000 hätten die Werte noch rund 17 Prozentpunkte darunter gelegen.

Die Ergebnisse belegten, dass Deutschland Fortschritte macht, schwachen Schülern beim Erwerb der grundlegenden Lesekompetenz zu helfen. Nur noch fünf Prozent der Schüler seien schwach, 2000 war der Wert doppelt so hoch. „Das ist immer noch zu viel, aber der Wert ist in Schweden höher“, so Klieme.

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