Manila. Zwölf Häftlinge sind im Süden der Philippinen durch einen selbst gegrabenen Tunnel aus einem Gefängnis geflohen. Unter den Entkommenen seien ein mutmaßlicher muslimischer Terrorist und mehrere Mörder, berichtete die Polizei am Mittwoch. Ein Häftling wurde erschossen, als er aus dem Tunnel kriechen wollte.

Die Männer hatten einen drei Meter langen Tunnel mit einem Durchmesser von 60 Zentimetern gegraben. Die Wärter im Gefängnis in Patikul rund 1000 Kilometer südlich von Manila kontrollierten zwar die Zellen, doch hätten die Häftlinge den Einstieg geschickt mit Büchern und Gebetsteppichen verdeckt, sagte der Polizeisprecher.

Die Häftlinge hätten bei der Flucht am frühen Dienstag Hilfe von außen gehabt, fügte er hinzu. Die Polizei verschwieg die Flucht zunächst, um die Fahndung nach den Entkommenen nicht zu gefährden.

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