Monatelang grub sich die Einbrecherbande durch den Berliner Boden Richtung Tresorraum einer Volksbank. Dort knackten sie hunderte Schließfächer. Nun zeigt die Bank erstmals Fotos des Tatorts.

Von 1600 Fächern wurden in der Nacht zum 14. Januar 309 aufgebrochen. Davon waren 294 vermietet - eine ungewöhnlich hohe Quote.
Von 1600 Fächern wurden in der Nacht zum 14. Januar 309 aufgebrochen. Davon waren 294 vermietet - eine ungewöhnlich hohe Quote.

Von 1600 Fächern wurden in der Nacht zum 14. Januar 309 aufgebrochen. Davon waren 294 vermietet - eine ungewöhnlich hohe Quote.

Volksbank

Von 1600 Fächern wurden in der Nacht zum 14. Januar 309 aufgebrochen. Davon waren 294 vermietet - eine ungewöhnlich hohe Quote.

Berlin (dpa). Zwei Wochen nach dem spektakulären Einbruch durch einen Tunnel in eine Berliner Bank ist eine Belohnung ausgesetzt worden. Für Hinweise, die zur Wiederbeschaffung von gestohlenen Wertsachen oder von Geld führen, bietet die Volksbank nach Angaben vom Montag zehn Prozent als Belohnung, maximal 25 000 Euro. Der Wert des Diebesgutes, das aus etwa 300 aufgebrochenen Schließfächern stammt, ist völlig unklar.

Außer den Mietern der Schließfächer weiß niemand, was sie enthielten. Ab diesem Montag erhielten die Mieter von intakten Fächern wieder Zugang zu dem Tresorraum. Fotos, die die Bank veröffentlichte, zeigen die aufgebrochenen Fächer und Spuren des Feuers, das die Täter legten. Deutlich sieht man, dass die Täter systematisch auf der einen Seite ein Fach nach dem anderen aufbrachen. Eine andere Seite ist völlig unangetastet.

Von 1600 Fächern wurden in der Nacht zum 14. Januar 309 aufgebrochen. Davon waren 294 vermietet - eine ungewöhnlich hohe Quote. Denn insgesamt war nur rund die Hälfte der Fächer belegt. Die Polizei fragt sich, ob die Einbrecher über interne Informationen aus der Bank verfügten. Außerdem gibt es Vermutungen, dass die Einbrecher von einem Alarm gestört wurden und flohen, bevor sie fertig waren.

Inzwischen wurde der Tresorraum renoviert. Die zerstörten Schränke wurden ausgebaut. Von einer Tiefgarage in Berlin-Steglitz hatten die Täter monatelang einen 45 Meter langen Tunnel gegraben, der in den Tresorraum der Volksbank führte. Die Diebe verschwanden mit der Beute. Mehr als 300 Hinweise gingen bisher bei der Polizei ein.

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