Das Wrack eines der beteiligten Fahrzeuge auf der Autobahn A29 am Ahlhorner Dreieck. Foto: Florian Kater
Das Wrack eines der beteiligten Fahrzeuge auf der Autobahn A29 am Ahlhorner Dreieck. Foto: Florian Kater

Das Wrack eines der beteiligten Fahrzeuge auf der Autobahn A29 am Ahlhorner Dreieck. Foto: Florian Kater

dpa

Das Wrack eines der beteiligten Fahrzeuge auf der Autobahn A29 am Ahlhorner Dreieck. Foto: Florian Kater

Oldenburg (dpa) - Am letzten Tag des Jahres sterben auf der A29 zwei Menschen. Ein Fahrer war auf der falschen Spur unterwegs, es kam zum Zusammenstoß.

Bei einem Unfall mit einem Falschfahrer sind auf der Autobahn 29 in Niedersachsen zwei Menschen ums Leben gekommen. Eine 19-jährige Beifahrerin wurde lebensgefährlich verletzt. Der Geisterfahrer sei am Nachmittag am Dreieck Ahlhorner Heide bei Oldenburg etwa 1,6 Kilometer weit auf der falschen Fahrbahn gefahren, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Dann sei er auf der Überholspur mit einem anderen Auto zusammengestoßen. Dessen Fahrer und der Falschfahrer selbst starben noch am Unfallort.

Zeugen hatten nach Angaben der Polizei zuvor beobachtet, wie der Falschfahrer in Schlangenlinien auf der A1 unterwegs war. Polizisten holten ihn mit einem Streifenwagen ein und gaben ihm zu verstehen, auf einem Parkplatz zu stoppen. Der Fahrer hielt auch tatsächlich kurz an. Als die Polizisten ihn kontrollieren wollten, gab er aber sofort wieder Gas und fuhr in falscher Richtung zurück auf die Straße. Am Dreieck Ahlhorner Heide bog er auf die A 29 ab, wo es zu dem Unfall kam.

Der Falschfahrer konnte nach Angaben der Polizei zunächst nicht identifiziert werden. Die A29 war in Richtung Osnabrück mehrere Stunden lang gesperrt.

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