Wie eine Riesenblüte
Glamelie - Strauß mit einer Blüte: Diese sitzt in der Mitte eines Drahtgerüstes, um welches einzelne Blütenblätter arrangiertwerden. Foto: Fachverband Deutscher Floristen/Marry Mania/J. Manegold

Glamelie - Strauß mit einer Blüte: Diese sitzt in der Mitte eines Drahtgerüstes, um welches einzelne Blütenblätter arrangiertwerden. Foto: Fachverband Deutscher Floristen/Marry Mania/J. Manegold

Fächer statt Strauß: Auf einem Drahtgestell fädelt Floristmeister Björn Kroner Blüten auf. Foto: www.fusionflowers.com

Mal was anderes: Statt eines Straußes in der Hand hält die Braut eine Art Mobilé aus Blumen am Ringfinger. Foto: www.fusionflowers.com

Selbst der klassische Strauß ist nicht mehr dicht gesteckt. Statt viel Grün sind nun verschiedenfarbige Blüten in unterschiedlicher Länge locker zusammengebunden. Foto: www.fusionflowers.com

Diese Stola wurde mit Blütenblättern der Hortensie beklebt. Foto: Fachverband Deutscher Floristen/Marry Mania/J. Manegold

Floristmeister Kroner sieht statt einem Strauß dieses an der Hand tragbare Blumen-Arrangement für die Braut vor. Foto: www.fusionflowers.com

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Glamelie - Strauß mit einer Blüte: Diese sitzt in der Mitte eines Drahtgerüstes, um welches einzelne Blütenblätter arrangiertwerden. Foto: Fachverband Deutscher Floristen/Marry Mania/J. Manegold

Köln (dpa/tmn) - Auch Brautsträuße unterliegen wechselnden Moden. Eng gebundene Blumen sind out, florale Kreationen in Form einer Stola oder als Schmuck an der Hand dagegen sind in.

Am Ende soll die nächste Braut den Strauß bekommen - doch zum Werfen sind viele der neuesten Kreationen der Floristen fast zu schade. «Eng gebundene Sträuße, bei denen die Blumen dicht an dicht gebunden sind und fast wie gequetscht aussehen, sind eigentlich nicht mehr Trend», sagt der Floristmeister Björn Kroner aus Köln. Statt runder und kompakter Sträuße für die Hand trägt die Braut an ihrem schönsten Tag florale Handtaschen, Fächer und Stolen.

Der Brautfächer
Glamelie - Strauß mit einer Blüte: Diese sitzt in der Mitte eines Drahtgerüstes, um welches einzelne Blütenblätter arrangiertwerden. Foto: Fachverband Deutscher Floristen/Marry Mania/J. Manegold

Glamelie - Strauß mit einer Blüte: Diese sitzt in der Mitte eines Drahtgerüstes, um welches einzelne Blütenblätter arrangiertwerden. Foto: Fachverband Deutscher Floristen/Marry Mania/J. Manegold

Fächer statt Strauß: Auf einem Drahtgestell fädelt Floristmeister Björn Kroner Blüten auf. Foto: www.fusionflowers.com

Mal was anderes: Statt eines Straußes in der Hand hält die Braut eine Art Mobilé aus Blumen am Ringfinger. Foto: www.fusionflowers.com

Selbst der klassische Strauß ist nicht mehr dicht gesteckt. Statt viel Grün sind nun verschiedenfarbige Blüten in unterschiedlicher Länge locker zusammengebunden. Foto: www.fusionflowers.com

Diese Stola wurde mit Blütenblättern der Hortensie beklebt. Foto: Fachverband Deutscher Floristen/Marry Mania/J. Manegold

Floristmeister Kroner sieht statt einem Strauß dieses an der Hand tragbare Blumen-Arrangement für die Braut vor. Foto: www.fusionflowers.com

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Fächer statt Strauß: Auf einem Drahtgestell fädelt Floristmeister Björn Kroner Blüten auf. Foto: www.fusionflowers.com

Seine Kreationen sehen etwa so aus: Die Braut trägt an ihrem Ringfinger eine Art langes Mobile mit diversen verschiedenfarbigen Blüten. Oder diese werden auf einem Fächer aus Drahtstäben aufgespießt. Und selbst der klassische Strauß für die Hand ist nicht mehr rund und knubbelig. Statt viel Grün als Platzhalter sind nur verschiedenfarbige Blüten in unterschiedlicher Länge locker zusammengebunden.

Der Fachverband Deutscher Floristen (FDF) in Düsseldorf hat verschiedene Ideen unter dem Motto «Marry Mania» gesammelt. Verkaufsschlager neben dem klassischen Strauß sei in seinem Geschäft inzwischen der Entwurf «Butterfly», berichtet FDF-Kreativ-Direktor Manfred Hoffmann. Zwar handelt es sich hierbei auch augenscheinlich um einen Strauß, doch dieser hat nur eine ganze Blüte. Diese sitzt in der Mitte eines Drahtgerüstes, darum werden einzelne Blütenblätter - in der Regel von derselben Blume - arrangiert. Glamelie nennt der Florist diese Technik.

Hochzeitsstrauß-Mobilé
Glamelie - Strauß mit einer Blüte: Diese sitzt in der Mitte eines Drahtgerüstes, um welches einzelne Blütenblätter arrangiertwerden. Foto: Fachverband Deutscher Floristen/Marry Mania/J. Manegold

Glamelie - Strauß mit einer Blüte: Diese sitzt in der Mitte eines Drahtgerüstes, um welches einzelne Blütenblätter arrangiertwerden. Foto: Fachverband Deutscher Floristen/Marry Mania/J. Manegold

Fächer statt Strauß: Auf einem Drahtgestell fädelt Floristmeister Björn Kroner Blüten auf. Foto: www.fusionflowers.com

Mal was anderes: Statt eines Straußes in der Hand hält die Braut eine Art Mobilé aus Blumen am Ringfinger. Foto: www.fusionflowers.com

Selbst der klassische Strauß ist nicht mehr dicht gesteckt. Statt viel Grün sind nun verschiedenfarbige Blüten in unterschiedlicher Länge locker zusammengebunden. Foto: www.fusionflowers.com

Diese Stola wurde mit Blütenblättern der Hortensie beklebt. Foto: Fachverband Deutscher Floristen/Marry Mania/J. Manegold

Floristmeister Kroner sieht statt einem Strauß dieses an der Hand tragbare Blumen-Arrangement für die Braut vor. Foto: www.fusionflowers.com

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Mal was anderes: Statt eines Straußes in der Hand hält die Braut eine Art Mobilé aus Blumen am Ringfinger. Foto: www.fusionflowers.com

«Ebenfalls gut kommen die Blütenstolen an», sagt Hoffmann. Die Braut hat nur einen Dekostoff um die Schultern, der mit einzelnen Blütenblättern beklebt ist. Der FDF rät in seinem Trendbeispiel zu Hortensien, Hoffmann hat auch schon mal Lilien verwendet.

Den klassischen Strauß wählen Bräute, die Prinzessin für einen Tag sein wollen. «Das wird auch in Zukunft so sein», prognostiziert Hoffmann. Aber für reine Standesamttrauungen würden viele inzwischen gerne etwas Anderes, Ungewöhnlicheres haben wollen. Ebenso spielt eine Rolle, dass Kleider inzwischen häufig bunte Elemente haben oder ganz farbig sind. Dann könne man auch stärkere Farben für die Blüten wählen, ergänzt Kroner.

Lockeres Arrangement
Glamelie - Strauß mit einer Blüte: Diese sitzt in der Mitte eines Drahtgerüstes, um welches einzelne Blütenblätter arrangiertwerden. Foto: Fachverband Deutscher Floristen/Marry Mania/J. Manegold

Glamelie - Strauß mit einer Blüte: Diese sitzt in der Mitte eines Drahtgerüstes, um welches einzelne Blütenblätter arrangiertwerden. Foto: Fachverband Deutscher Floristen/Marry Mania/J. Manegold

Fächer statt Strauß: Auf einem Drahtgestell fädelt Floristmeister Björn Kroner Blüten auf. Foto: www.fusionflowers.com

Mal was anderes: Statt eines Straußes in der Hand hält die Braut eine Art Mobilé aus Blumen am Ringfinger. Foto: www.fusionflowers.com

Selbst der klassische Strauß ist nicht mehr dicht gesteckt. Statt viel Grün sind nun verschiedenfarbige Blüten in unterschiedlicher Länge locker zusammengebunden. Foto: www.fusionflowers.com

Diese Stola wurde mit Blütenblättern der Hortensie beklebt. Foto: Fachverband Deutscher Floristen/Marry Mania/J. Manegold

Floristmeister Kroner sieht statt einem Strauß dieses an der Hand tragbare Blumen-Arrangement für die Braut vor. Foto: www.fusionflowers.com

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Selbst der klassische Strauß ist nicht mehr dicht gesteckt. Statt viel Grün sind nun verschiedenfarbige Blüten in unterschiedlicher Länge locker zusammengebunden. Foto: www.fusionflowers.com

Das empfiehlt er allerdings nicht zu einem weißen Kleid. «Denn der Brautstrauß soll das Bild aufwerten und die Braut umschmeicheln», erläutert der Kölner Floristmeister. «Aber einen roten Knubbel zu einem cremeweißen Kleid sieht man auf dem Foto als erstes - noch vor der Braut.» Wie Kroner empfiehlt auch der Landesverband Gartenbau in Nordrhein-Westfalen saisonale Blumen: Im Winter könnten es etwa Christrosen sein, im Frühling Maiglöckchen.

Die Braut sollte spätestens vier Wochen vor der Hochzeit zum Floristen gehen, rät Kroner. «Natürlich kann man sich ein halbes Jahr vorher schon mal umschauen und anfragen.» Hoffmann empfiehlt ein erstes Beratungsgespräch etwa drei Monate vor dem Termin. Wichtig ist laut Kroner, dass die Braut ihr Kleid schon hat. «Dann kann sich der Florist ein Bild von der Hochzeit machen.» Gut sei, wenn die Braut ein Foto und eine Stoffprobe mitbringt. Hoffmann rät auch, Bilder vom Ort der Trauung und Feier zu zeigen. Außerdem sollte die Hemdfarbe des Bräutigams bekannt und mit dem Blumenstrauß abgestimmt sein, erläutert der Landesverband Gartenbau.

Stola statt Brautstrauß
Glamelie - Strauß mit einer Blüte: Diese sitzt in der Mitte eines Drahtgerüstes, um welches einzelne Blütenblätter arrangiertwerden. Foto: Fachverband Deutscher Floristen/Marry Mania/J. Manegold

Glamelie - Strauß mit einer Blüte: Diese sitzt in der Mitte eines Drahtgerüstes, um welches einzelne Blütenblätter arrangiertwerden. Foto: Fachverband Deutscher Floristen/Marry Mania/J. Manegold

Fächer statt Strauß: Auf einem Drahtgestell fädelt Floristmeister Björn Kroner Blüten auf. Foto: www.fusionflowers.com

Mal was anderes: Statt eines Straußes in der Hand hält die Braut eine Art Mobilé aus Blumen am Ringfinger. Foto: www.fusionflowers.com

Selbst der klassische Strauß ist nicht mehr dicht gesteckt. Statt viel Grün sind nun verschiedenfarbige Blüten in unterschiedlicher Länge locker zusammengebunden. Foto: www.fusionflowers.com

Diese Stola wurde mit Blütenblättern der Hortensie beklebt. Foto: Fachverband Deutscher Floristen/Marry Mania/J. Manegold

Floristmeister Kroner sieht statt einem Strauß dieses an der Hand tragbare Blumen-Arrangement für die Braut vor. Foto: www.fusionflowers.com

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Diese Stola wurde mit Blütenblättern der Hortensie beklebt. Foto: Fachverband Deutscher Floristen/Marry Mania/J. Manegold

Das Beratungsgespräch sollte mindestens eine Stunde dauern, nennt der Verband als Richtwert. Dabei sollte auch der Schmuck für Auto, Kirche und das Restaurant besprochen werden. Die Sträuße, gerade die neuen Kreationen, haben ihren Preis. Ab 100 Euro aufwärts sollte man für einen guten Strauß einrechnen, sagt Kroner. Ein Gebinde mit einem Metallgestell, das über dem Arm getragen wird, kann laut Landesverband Gartenbau 120 Euro kosten.

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