«Sonnenbad» in Karlsruhe
Im Freibad «Sonnenbad» in Karlsruhe ist die Freibadsaison eröffnet worden. Foto: Patrick Seeger

Im Freibad «Sonnenbad» in Karlsruhe ist die Freibadsaison eröffnet worden. Foto: Patrick Seeger

Zwei junge Mädchen genießen in Bielefeld die wärmenden Sonnenstrahlen. Foto: Friso Gentsch

Die mit Trockenanzügen geschützten Surfer im Englischen Garten in München sind immer da. Foto: Peter Kneffel

Windig war's trotzdem: Dackel Stromer trotzt in Norddeich einer steifen Brise. Foto: Carmen Jaspersen

Schneeglöckchen blühen im Tiergarten in Berlin. Foto: Felix Zahn

Ein Pärchen sitzt auf einer Bank am Innufer in Passau. Foto: Armin Weigel

Ein Sapiergänger schaut am Mainufer in Frankfurt auf die Skyline. Foto: Christoph Schmidt

Ein Ehepaar sitzt in Strandkörben vor dem Berliner Hauptbahnhof in der Sonne. Foto: Bernd von Jutrczenka

Ein Hund liegt auf dem Schlossplatz in Stuttgart in der Sonne. Foto: Daniel Naupold

Weißstorch «Kurtchen Rotschnabel», wie er von den Einwohnern im brandenburgischen Bad Freienwalde getauft worden ist, ist sehr früh aus den Überwinterungsgebieten zurückgekommen. Foto: Patrick Pleul

Zwei junge Damen und ihr Trainer machen im Stadtpark Hain in Bamberg ein Workout in der milden Wintersonne. Foto: David Ebener

dpa, Bild 1 von 11

Im Freibad «Sonnenbad» in Karlsruhe ist die Freibadsaison eröffnet worden. Foto: Patrick Seeger

Offenbach (dpa) - Klirrender Frost, glitzernde Schneelandschaften in strahlendem Sonnenschein - in diesem Winter waren solche Tage selten. Stattdessen dominierten trübe Wetterlagen mit wolkenverhangenem Himmel.

Niederschlag fiel meist als Regen, denn es war zu warm für Schnee. Im Januar wurde im Süden die 20-Grad-Marke geknackt - so warm war es zu dieser Jahreszeit noch nie.

Die Durchschnittstemperatur der drei Wintermonate Dezember, Januar und Februar lag nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vom Freitag um 1,6 Grad über dem vieljährigen Mittel der Jahre 1961 bis 1990, die als internationale Vergleichsperiode dient. Wie der Frühling wird, lasse sich aus dem Verlauf des Winters aber nicht schließen, sagte DWD-Sprecher Gerhard Lux. Exakte Prognosen seien für höchstens sieben bis 10 Tage möglich.

Der meteorologische Winter endet mit dem Samstag (28. Februar). Meteorologen teilen die Jahreszeiten in ganze Monate ein - aus statistischen Gründen. Daten lassen sich dann besser vergleichen.

Zum ersten Mal in Deutschland kletterten die Temperaturen im Januar auf über 20 Grad: Am 10. Januar zeigte das Thermometer in Piding in Oberbayern fast sommerliche 20,5 Grad. Kurz zuvor - am 29. Dezember - war in Altheim bei Riedlingen an der oberen Donau mit minus 24,9 Grad der tiefste Wert dieses Winters gemessen worden.

Nach den Daten des DWD häufen sich zu milde Winter. Auch im Winter 2013/14 war es viel zu warm gewesen. Mit einer Abweichung von gut drei Grad gegenüber der Vergleichsperiode zwischen 1961 bis 1990 war es der viertwärmste Winter seit Beginn der Messungen 1881. Der bisher wärmste Winter war der von 2006/07 mit einer Abweichung um fast 4,4 Grad. Der letzte zu kalte Winter war der von 2010/11 - damals lag die Durchschnittstemperatur um 0,8 Grad unter dem Normalwert.

Der bisher kälteste Winter der DWD-Statistik liegt schon ein halbes Jahrhundert zurück: 1962/63 lag die Durchschnittstemperatur um fast 5,5 Grad unter dem Normalwert. Damals fror der Bodensee bei wochenlanger klirrender Kälte zum bisher letzten Mal vollständig zu.

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