Rio de Janeiro. Eine Woche nach den verheerenden Erdrutschen und den massiven Überschwemmungen im bergigen Hinterland von Rio de Janeiro ist die Zahl der Todesopfer auf über 700 gestiegen.

Es ist die folgenreichste Unwetterkatastrophe in der Geschichte Brasiliens. Immer noch werden mindestens 180 Menschen vermisst. Doch könnte diese Zahl höher liegen, weil einige Orte keine Listen über Vermisste führen.

Nach einer Bilanz der Zivilschutzbehörden von Rio de Janeiro von Mittwoch stieg die Zahl der Todesopfer auf 711. Am schlimmsten traf es die Stadt Nova Friburgo mit 336 Toten.

In Teresópolis starben 292 Menschen. In dem Katastrophengebiet sind tausende Helfer im Einsatz, um nach Verschütteten zu suchen und Hilfslieferungen zu verteilen. Tausende Menschen wurden obdachlos. Einige Ortschaften können noch immer nur mit Hubschraubern erreicht werden.

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