Arbeiten am Wrack der Costa Concordia
Oktober 2013 - Vom Urlaubsschiff zum Albtraum-Wrack: Eine Bergungsmannschaft nähert sich der «Costa Concordia». Foto: Gudrun Kaffsack

Oktober 2013 - Vom Urlaubsschiff zum Albtraum-Wrack: Eine Bergungsmannschaft nähert sich der «Costa Concordia». Foto: Gudrun Kaffsack

dpa

Oktober 2013 - Vom Urlaubsschiff zum Albtraum-Wrack: Eine Bergungsmannschaft nähert sich der «Costa Concordia». Foto: Gudrun Kaffsack

Rom (dpa).  Das Wrack der havarierten «Costa Concordia» vor der italienischen Insel Giglio soll im Juni abgeschleppt werden. Das hat der italienische Zivilschutzchef Franco Gabrielli am Freitag kurz vor dem zweiten Jahrestag des Schiffbruchs bekräftigt.

Bis zum März solle feststehen, in welchem Hafen das Kreuzfahrtschiff dann zerlegt werde, sagte Gabrielli in Rom. Zwölf Häfen und Unternehmen aus sechs Ländern bewerben sich um den Auftrag, die «Costa Concordia» zu verschrotten.

Umweltminister Andrea Orlando sagte dazu, dass die Regierung einen Hafen in Italien für die außerordentliche Operation vorziehen würde. Der Chef der Reederei Costa Crociere, Michael Thamm, erläuterte, die Kosten für die aufwendige Bergung des aufgerichteten Schiffes würden jetzt auf mehr als 600 Millionen Euro geschätzt, ohne den Transport gerechnet. Das Wrack liege stabil vor Giglio, sagten Experten in Rom.

Bei der Havarie der «Costa Concordia» waren im Januar 2012 insgesamt 32 der mehr als 4200 Menschen an Bord ums Leben gekommen.

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