Ein Albino-Igel, ein weißer Igel mit roten Augen und hellen Stacheln, sitzt neben seiner Mutter auf dem Boden in einem Garten in Binzwangen.
Ein Albino-Igel, ein weißer Igel mit roten Augen und hellen Stacheln, sitzt neben seiner Mutter auf dem Boden in einem Garten in Binzwangen.

Ein Albino-Igel, ein weißer Igel mit roten Augen und hellen Stacheln, sitzt neben seiner Mutter auf dem Boden in einem Garten in Binzwangen.

Thomas Warnack

Ein Albino-Igel, ein weißer Igel mit roten Augen und hellen Stacheln, sitzt neben seiner Mutter auf dem Boden in einem Garten in Binzwangen.

Ertingen. In einem Garten in Baden-Württemberg ist ein weißer Igel entdeckt worden. Solche seltenen Sonderlinge wie der in Ertingen-Binzwangen gefundene sind nach Auskunft von Experten besonders gefährdet, weil sie etwa von Greifvögeln besser entdeckt werden. «Ich habe sie schon mal mit Dreck eingerieben, damit sie nicht so leuchten», sagte Elisabeth Swoboda, Vorsitzende des Vereins der Igelfreunde Stuttgart, am Montag.

Sie habe in den letzten drei Jahrzehnten rund 7000 Igel gehabt - maximal zehn davon seien weiß gewesen. Ein Großteil sei recht bald gestorben. «Ich habe den Eindruck, ihr Immunsystem ist nicht so toll.» Ein Albino-Igel, den sie regelmäßig gepflegt und entwurmt habe, sei aber elf Jahre alt geworden - so alt wie braune.

Abgesehen davon sollten typische Probleme von Albinos bei Igeln weniger ins Gewicht fallen, hieß es bei Experten der Stuttgarter Wilhelma. Da Igel nachtaktiv seien, spiele die besondere Lichtempfindlichkeit der Augen wohl keine größere Rolle. Auch das Fehlen der braunen Färbung bedeute nachts ein geringeres Risiko als bei tagaktiven Arten. dpa

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