Moskau (dpa) - Panne beim Außeneinsatz im Weltall: Zwei Kosmonauten konnten zunächst einen Satelliten wegen Problemen mit einer Antenne nicht in Betrieb setzen.

Sergej Wolkow und Alexander Samokutjajew verschoben das Manöver außerhalb der Internationalen Raumstation ISS deshalb und montierten stattdessen einen lasergesteuerten Sender zur Übermittlung wissenschaftlicher Daten. Das teilte das Flugleitzentrum bei Moskau am Mittwochabend nach Angaben der Agentur Interfax mit.

Zunächst war unklar, ob die Raumfahrer noch während des etwa sechsstündigen Einsatzes zur Arbeit an dem 30 Kilogramm schweren Satelliten zurückkehren. Die Russen hatten die Montage- und Wartungsarbeiten im freien Weltraum gegen 16.50 Uhr MESZ aufgenommen. Der Einsatz hatte wegen eines längeren Aufenthaltes der Beiden in der Schleuse bereits 20 Minuten später als geplant begonnen.

Bei ihrem Einsatz in computergestützten Raumanzügen vom Typ Orlan-MK sollen Wolkow und Samokutjajew auch drei Behälter mit Mikroorganismen und Pilzsporen an der ISS-Außenwand befestigen.

Derzeit arbeiten außer den beiden Russen auch ihr Landsmann Andrej Borissenko, die US-Amerikaner Mike Fossum und Ronald Garan sowie der Japaner Satoshi Furukawa auf der ISS in etwa 350 Kilometern Höhe über der Erde.

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