Kosmonaut Oleg Skripochka arbeitet außerhalb der ISS. Foto: NASA/TV
Kosmonaut Oleg Skripochka arbeitet außerhalb der ISS. Foto: NASA/TV

Kosmonaut Oleg Skripochka arbeitet außerhalb der ISS. Foto: NASA/TV

dpa

Kosmonaut Oleg Skripochka arbeitet außerhalb der ISS. Foto: NASA/TV

Moskau (dpa) - Erfolg im All: Bei ihrem ersten Außeneinsatz in diesem Jahr haben zwei Kosmonauten der Internationalen Raumstation ISS in einer über fünfstündigen Operation eine Kamera installiert. Noch Mitte November war die Montage am Modul «Rasswet» an unpassenden Anschlüssen gescheitert.

Jetzt aber sei die Videokamera, die künftig die Andockmanöver der russischen Sojus-Kapseln aufzeichnen soll, bei den Arbeiten von Dmitri Kondratjew und Oleg Skripotschka an der Halterung eingerastet. Das teilte die Flugleitzentrale nahe Moskau am Freitagabend nach Angaben der Agentur Interfax mit. Die Kosmonauten kehrten gut eine halbe Stunde früher als geplant an Bord zurück.

Für Kondratjew, der erst seit Dezember auf dem Außenposten der Menschheit etwa 350 Kilometer über der Erde arbeitet, war es der erste Einsatz im freien Weltraum. In diesem Jahr sollen Kosmonauten insgesamt dreimal außerhalb der ISS arbeiten. Neben den beiden Russen leben derzeit auch ihr Landsmann Alexander Kaleri, die US-Astronauten Scott Kelly und Catherine Coleman sowie der Italiener Paolo Nespoli an Bord der ISS.

Mit einem Spezialmesser habe Kondratjew bei dem Außeneinsatz einen Teil der Isolierung an der Kamera entfernt, hieß es. Die Vakuum-Verpackung habe im November eine Montage verhindert. Außer der Installation der Kamera befestigten die Raumfahrer auch einen Sender am Modul «Swesda». Zudem bauten die beiden Kosmonauten dort einen Arbeitsplatz für künftige europäische und russische Experimente aus.

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