Ein Mann bekommt in der Lepra-Kolonie «Dorf der Hoffnung» in Delhi seine Wunden desinfiziert und verbunden. Foto: Doreen Fiedler
Ein Mann bekommt in der Lepra-Kolonie «Dorf der Hoffnung» in Delhi seine Wunden desinfiziert und verbunden. Foto: Doreen Fiedler

Ein Mann bekommt in der Lepra-Kolonie «Dorf der Hoffnung» in Delhi seine Wunden desinfiziert und verbunden. Foto: Doreen Fiedler

dpa

Ein Mann bekommt in der Lepra-Kolonie «Dorf der Hoffnung» in Delhi seine Wunden desinfiziert und verbunden. Foto: Doreen Fiedler

Würzburg (dpa) - Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) fordert mehr Geld für die Erforschung der Lepra. Es gebe derzeit keine Möglichkeit, die Zahl der Infektionen weiter zu senken, erklärte Geschäftsführer Burkard Kömm in Würzburg.

«Wir können bislang nur erahnen, ob und wie die Bakterien außerhalb des menschlichen Körpers überleben können, um später andere Menschen zu infizieren.» Ohne Forschung sei es unmöglich, die Übertragungskette zu durchschlagen. 2012 erkrankten weltweit knapp 233 000 Menschen an der Infektionskrankheit - rund 6200 mehr als im Jahr zuvor. Für 2013 sei eine ähnliche Zahl zu erwarten.

Leprahilfswerke mehrerer Länder, darunter auch die DAHW, hatten sich im vergangenen Jahr zu einer Forschungsgemeinschaft zusammengeschlossen. Die Leprosy Research Initiative soll Projekte unterstützen und koordinieren, um die Krankheit zu besiegen. In den kommenden fünf Jahren will sie sechs Millionen Euro investieren. An diesem Sonntag (26. Januar) jährt sich der Welt-Lepra-Tag zum 61. Mal.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer