Start von erstem privaten US-Raumtransporter verschoben
Eine Computerillustration der NASA zeigt eine unbemannte «Dragon»-Kapsel, die vom Roboterarm der ISS gepackt und in die richtige «Parkposition» gebracht wird. Foto: NASA

Eine Computerillustration der NASA zeigt eine unbemannte «Dragon»-Kapsel, die vom Roboterarm der ISS gepackt und in die richtige «Parkposition» gebracht wird. Foto: NASA

dpa

Eine Computerillustration der NASA zeigt eine unbemannte «Dragon»-Kapsel, die vom Roboterarm der ISS gepackt und in die richtige «Parkposition» gebracht wird. Foto: NASA

Washington (dpa) - Der erste private US-Raumtransporter soll am 7. Mai zur Internationalen Raumstation ISS starten. Das teilte die Sprecherin des Unternehmens SpaceX, Kirstin Grantham, in einer E-Mail mit.

Es ist nicht die erste Verschiebung; zuletzt sollte die Reise am 30. April beginnen. Dann hatte das Unternehmen jedoch entschieden, mehr Zeit für Tests der Andocksysteme zu benötigen.

Der neue Start-Termin wurde in Absprache mit der Weltraumbehörde Nasa festgesetzt, wie Grantham mitteilte. «Jetzt wird es aufregend», sagte die Sprecherin. Die unbemannte «Dragon»-Kapsel soll auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral (Florida) mit einer Falcon9-Trägerrakete auf den Weg geschickt werden.

Seit dem Ende des Shuttle-Programms der Nasa im vergangenen Jahr verfügen die USA über keine eigenen Raumtransporter mehr. Sie sind auf «Mitfahrgelegenheiten» in russischen Sojus-Kapseln angewiesen.

«Dragon» soll zunächst nur Material zur ISS bringen, bemannte Flüge sind erst in einer späteren Phase geplant. Bei ihrem Testflug bringt die Kapsel eine 521 Kilogramm schwere Ladung zur Raumstation, vor allem Lebensmittel für die Dauerbewohner des Außenpostens im All. Auf dem Rückflug wird «Dragon» als Müllfahrzeug eingesetzt und über 600 Kilogramm Abfall an Bord haben - zur Entsorgung auf der Erde.

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