Start einer Ariane-5-Rakete mit zwei Telekommunikationssatelliten für Anbieter aus Korea und Brasilien an Bord am 05.05.2017 in Kourou, Französisch-Guyana, vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou. Foto: KT Sat/YNA/dpa
Start einer Ariane-5-Rakete mit zwei Telekommunikationssatelliten für Anbieter aus Korea und Brasilien an Bord am 05.05.2017 in Kourou, Französisch-Guyana, vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou. Foto: KT Sat/YNA/dpa

Start einer Ariane-5-Rakete mit zwei Telekommunikationssatelliten für Anbieter aus Korea und Brasilien an Bord am 05.05.2017 in Kourou, Französisch-Guyana, vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou. Foto: KT Sat/YNA/dpa

dpa

Start einer Ariane-5-Rakete mit zwei Telekommunikationssatelliten für Anbieter aus Korea und Brasilien an Bord am 05.05.2017 in Kourou, Französisch-Guyana, vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou. Foto: KT Sat/YNA/dpa

Kourou (dpa) - Nach wochenlangen Verzögerungen wegen Protesten ist vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana wieder eine Ariane-5-Rakete ins All gestartet.

Der Lastenträger brachte in der Nacht zum Freitag (MESZ) zwei Telekommunikationssatelliten für Anbieter aus Korea und Brasilien in den Orbit, wie der Raketenbetreiber Arianespace mitteilte. Ursprünglich hätte die Rakete schon Mitte März abheben sollen, doch Sozialproteste in dem französischen Überseegebiet in Südamerika hatten den Weltraumbahnhof einen Monat lang blockiert.

Der Satellit SGDC soll Breitband-Internetzugang in Brasilien anbieten und zugleich Kommunikationsmittel für Regierung und Militär des Landes sicherstellen. Koreasat-7 soll Kommunikationsdienste in Korea, Südostasien und Indien bereitstellen.

In Französisch-Guyana hatten Menschen gegen wirtschaftliche Probleme und Kriminalität sowie für eine bessere Gesundheitsversorgung demonstriert. Dabei wurden auch Straßen blockiert. Die französische Regierung erzielte schließlich eine Einigung mit der Bewegung und stellte gut drei Milliarden Euro in Aussicht. Nach früheren Angaben von Arianespace-Chef Stéphane Israël kostete der Stillstand den Raketenbetreiber und seine Partner bis zu 500 000 Euro pro Tag.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer