Schnee liegt in den Dünen des Ostseebades Warnemünde. Mit sinkenden Temperaturen und Schneeschauern hat sich der Winter im Norden jetzt auch optisch durchgesetzt.
Schnee liegt in den Dünen des Ostseebades Warnemünde. Mit sinkenden Temperaturen und Schneeschauern hat sich der Winter im Norden jetzt auch optisch durchgesetzt.

Schnee liegt in den Dünen des Ostseebades Warnemünde. Mit sinkenden Temperaturen und Schneeschauern hat sich der Winter im Norden jetzt auch optisch durchgesetzt.

dpa

Schnee liegt in den Dünen des Ostseebades Warnemünde. Mit sinkenden Temperaturen und Schneeschauern hat sich der Winter im Norden jetzt auch optisch durchgesetzt.

Offenbach (dpa) - Der Winter beschert Deutschland das erste weiße Wochenende der Saison. In weiten Teilen bleibt es nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach frostig.

Heute soll es bei dicken Wolken in Küstennähe und im Südwesten noch zeitweise schneien. Die Höchstwerte liegen um den Gefrierpunkt, oberhalb von 300 Metern auch darunter.

Die Temperaturen können in der Nacht zu Sonntag bis minus acht Grad sinken. Tagsüber ist es wechselnd wolkig und gelegentlich auch heiter. Schneeschauer sind im Norden möglich. Das Thermometer zeigt höchstens minus fünf Grad in den Mittelgebirgen und bis plus zwei Grad unmittelbar an der See.

In der Nacht zum Montag soll es vor allem in Küstennähe und an den Alpen schneien. Bei klarem Himmel unter Schnee kann es kälter als minus zehn Grad werden. Weiße Flocken werden am Montag in Küstennähe, ganz im Osten und an den Alpen fallen. Sonst ist es wechselnd wolkig bei Temperaturen zwischen minus vier und plus zwei Grad.

Bereits in der Nacht zum Freitag hat Schnee in Deutschland für erste Rutschpartien und Auffahrunfälle verursacht. Besonders viele Blechschäden gab es im Norden. Alleine in Schleswig-Holstein vermeldete die Polizei 30 Unfälle. «Alle sind jedoch glimpflich verlaufen», sagte ein Sprecher in Kiel. Dort lagen zehn Zentimeter Schnee. «Das ist völlig ungewöhnlich. Das ist viel zu früh.»

Während die Autofahrer im Norden auf streckenweise spiegelglatten Straßen nur im Schritttempo vorankamen, sah es im Süden völlig anders aus. Dort schneite es vor allem in Nordbayern und Baden-Württemberg. Nach DWD-Angaben zog arktische Luft nach Bayern.

Auch in weiten Teilen Großbritanniens legten Glatteis und heftige Schneefälle den Verkehr am Freitag lahm. Im Newcastle rutschte eine Boeing 737 mit 189 Passagieren an Bord bereits am Donnerstagabend über die vereiste Landebahn. Niemand wurde verletzt.

Im schottischen Aberdeenshire blieben 80 Schulen geschlossen, weil die Schulbusse auf den tief verschneiten Straßen am Freitagmorgen nicht vorankamen. Die Osthälfte Großbritanniens lag unter einer bis zu 15 Zentimeter dicken Schneedecke, teilte der britische Wetterdienst mit. Seit 17 Jahren habe es nicht mehr so früh im Jahr soviel Schnee gegeben, sagten Meteorologen.

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