Wieder Fälle von Rinder-Herpes in NRW
In Abstimmung mit dem Landwirtschaftsministeriums in Düsseldorf müssen in einem Betrieb in Stadtlohn (Nordrhein-Westfalen) wegen Rinder-Herpes 400 Kühe und Rinder geschlachtet werden.

In Abstimmung mit dem Landwirtschaftsministeriums in Düsseldorf müssen in einem Betrieb in Stadtlohn (Nordrhein-Westfalen) wegen Rinder-Herpes 400 Kühe und Rinder geschlachtet werden.

Jens Büttner

In Abstimmung mit dem Landwirtschaftsministeriums in Düsseldorf müssen in einem Betrieb in Stadtlohn (Nordrhein-Westfalen) wegen Rinder-Herpes 400 Kühe und Rinder geschlachtet werden.

Stadtlohn/Borken. Im westlichen Münsterland gibt es einen Nachweis für die hochansteckende BHV1-Tierseuche. In Abstimmung mit dem Landwirtschaftsministeriums in Düsseldorf müssen in einem Betrieb in Stadtlohn 400 Kühe und Rinder geschlachtet werden, wie der Kreis Borken am Montag mitteilte. Zusätzlich werden Rindviehbestände im Umfeld des betroffenen Hofes auf BHV1 überprüft.

Die Abkürzung steht für den Bovine Herpesvirus 1 und kann bei Rindern schwere Erkrankungen der oberen Atemwege und Entzündungen der Genitalien auslösen. Menschen sind nicht gefährdet, sie können aber als Überträger auftreten. Erst im Sommer 2017 war Nordrhein-Westfalen als letztes Bundesland als BHV1-frei erklärt worden. Für die Tierzüchter entfielen damit teure Auflagen beim Verkauf der Tiere.

Nach Informationen des NRW-Landwirtschaftsministeriums gab es bundesweit seitdem 15 gemeldete BHV1-Fälle. Um den Status BHV1-frei zu halten, müssen die Behörden die akuten Seuchenherde möglichst schnell beseitigen. dpa

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