Essen/Wese (dpa). Die Menschen in NRW müssen sich auf einen stürmischen Montagnachmittag einstellen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für das gesamte Land eine Wetterwarnung herausgegeben. Der Regen nehme im Tagesverlauf weiter zu. Auch auf starken Wind muss sich das WZ-Land einstellen In Böen sei Windstärke 9 möglich, teilt der DWD auf seiner Website mit.

Schon der Sonntagabend ist in Nordrhein-Westfalen vielerorts recht stürmisch gewesen. Vor allem in Essen und im Kreis Wesel hinterließen heftige Böen  ihre Spuren. Wie die örtlichen Polizeistellen mitteilten, stürzten Bäume um, Dachziegel wurden herabgeweht Baustellenschilder umgekippt.

Die Essener Polizei musste am Abend zu insgesamt 20 Einsätzen in Mülheim und Essen-Süd ausrücken. Verletzt wurde dort aber niemand. Im Kreis Wesel hatte der starke Wind am Sonntag fünf Bäume entwurzelt und die Baustellenbeschilderung im Bereich der Rheinbrücke Wesel umgeweht.

Außerdem verursachten die Windböen einen Verkehrsunfall in Schermbeck. Ein Baum kippte auf die Motorhaube eines fahrenden Autos. Die 70-jährige Fahrerin erlitt leichte Verletzungen und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Ein zweites Auto fuhr anschließend in die Unfallstelle hinein und landete im Straßengraben.

Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilt, wird der Sturm mit starken Windböen auch im Laufe des Montags weitergehen.

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