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Das Unfallfahrzeug kurz vor seinem Abtransport.

Das Unfallfahrzeug kurz vor seinem Abtransport.

Das Unfallfahrzeug kurz vor seinem Abtransport.

Meiningen/Bad Salzungen (dpa). Der Unfall in einer thüringischen Bundeswehrkaserne Anfang November geht mit großer Wahrscheinlichkeit auf einen Fehler des Autofahrers zurück. Das Gutachten schließe einen technischen Defekt aus, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Meiningen am Montag.

Außerdem gebe es keine Hinweise auf Absicht, auch Alkohol oder Drogen hätten keine Rolle gespielt. Daher sei von «fahrlässigem Fahrverhalten» auszugehen. Nähere Angaben machten die Ermittler nicht.

Der 26 Jahre alte Zeitsoldat war  in der Werratalkaserne mit seinem Auto in eine Gruppe von Rekruten gefahren und hatte 13 von ihnen verletzt. Alle wurden nach Bundeswehrangaben inzwischen aus der Klinik entlassen. Der in Bayern wohnende Fahrer hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft bisher «von seinem Schweigerecht Gebrauch gemacht».

Der Verdacht auf fahrlässige Körperverletzung werde geprüft. Für die Ermittlungen war unter anderem der Ablauf des Unfalls unter ähnlichen Umständen - in der Morgendämmerung und bei Regen - nachgestellt worden.

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