Wetterfühlige können sich im Supermarkt erfrischen – oder sie besuchen eine Kirche.

In diesen Tagen darf der Einkauf ruhig ein wenig länger dauern: Bei 19 Grad lässt es sich im Supermarkt prima aushalten.
In diesen Tagen darf der Einkauf ruhig ein wenig länger dauern: Bei 19 Grad lässt es sich im Supermarkt prima aushalten.

In diesen Tagen darf der Einkauf ruhig ein wenig länger dauern: Bei 19 Grad lässt es sich im Supermarkt prima aushalten.

In der Dechenhöhle müssen sich die Kinder sogar warm anziehen.

Im kühlen Wald lebt auch der hitzegeplagte Hund auf.

Kurs für die Kleinen bei minus vier Grad Celsius in der Neusser Skihalle – und das mitten im Sommer.

Wer im Aachener Dom den Blick nach oben richtet, schaut in die prachtvolle Kuppel.

Im Altenberger Eiskeller wurde einst Bier gelagert.

Oliver Berg, Bild 1 von 6

In diesen Tagen darf der Einkauf ruhig ein wenig länger dauern: Bei 19 Grad lässt es sich im Supermarkt prima aushalten.

Düsseldorf. Der Sommer hat in diesem Jahr bislang seinen Namen zu Recht. Die Sonne scheint und das Thermometer übersteigt regelmäßig die 27-Grad-Marke. Doch nicht jeder verträgt dieses schwül-warme Wetter und sehnt sich darum nach einer Abkühlung. Zum Glück gibt es auch für Wetterfühlige Orte in Nordrhein-Westfalen, die schön kühl sind. Hier eine kleine Auswahl:

Wohlfühltemperaturen von 19 Grad im Supermarkt um die Ecke

Jeder Lebensmittelladen hat in der Regel eine Durchschnittstemperatur von 19 Grad. Dieser Wert sorgt laut Verkaufsexperten dafür, dass sich der Kunde so richtig wohlfühlt und länger verweilt. Im Sommer stimmt das auf jeden Fall. Und wem bei 19 Grad immer noch zu warm sind, der kann sich vor das Kühlregal stellen.

Erfrischende Kühle von zehn Grad: die spannenden Höhlenwelten

In der Klutherthöhle in Ennepetal ist es mit zehn Grad schon fast etwas zu kühl. Da darf bei der Erkundung auf keinen Fall eine Jacke fehlen. Führungen in einer der größten Schauhöhlen Deutschlands sind täglich von 10 bis 16 Uhr möglich. Ähnliches Raumklima bietet auch noch die Dechenhöhle, eine Tropfsteinhöhle in Iserlohn. Sie ist von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Ruhe, Schatten und kühlere Luft: der heimische Laubwald

Vor allem Laubbäume spenden großflächig Schatten und sorgen so für angenehme Temperaturen. Zudem geben die Blätter Feuchtigkeit ab. Diese verdunstet und kühlt die Luft.

Eiskalt wie im Winter: Skihallen in der Region

Wer Sommerhitze überhaupt nicht mag, der kann einfach Skifahren gehen. In der Skihalle Neuss herrschen eisige Temperaturen von etwa minus vier Grad. Auch in der Skihalle Bottrop ist das ganze Jahr Winter.

Andächtige Stille im kühlen Gemäuer: Gotteshäuser

Die meist alten Gebäude trotzen der Hitze. Zudem kann der Besucher historische Kunstwerke bestaunen. Ein interessantes Bauwerk ist beispielsweise der Aachener Dom. Dieser öffnet täglich von elf bis 19 Uhr die Pforten. Auch der Kölner Dom ist in diesen Tagen ein „erfrischendes“ Ausflugsziel. Die Öffnungszeiten sind von 6 bis 21 Uhr. Während der Gottesdienste ist keine Besichtigung möglich.

Alte Lagerstätte im Kellergewölbe: der Eiskeller in Altenberge

Hier blieb selbst das Bier kühl: Der Eiskeller in Altenberge war ab 1861 der Lagerraum für eine Brauerei. Das Gebäude besteht aus drei Etagen. Diese wurden im Winter mit Eis gefüllt. Das sorgte dafür, dass die Fässer im Sommer kühl blieben. Ab Freitag kann das Bauwerk besichtigt werden. Öffnungszeiten: samstags von 13 bis 17 Uhr, wochentags nach Vereinbarung, sonn- und feiertags von 11 bis 17 Uhr. th/Red

 

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