Oslo (dpa). Zwei norwegische Mädchen haben ihr Spiel auf einem Felsen am Meer mit dem Leben bezahlt. Sie wurden in Kristiansund an der Westküste von einer hohen Welle erfasst, ins eiskalte Meer gespült und von Suchmannschaften stark unterkühlt im Wasser gefunden. Wie die Nachrichtenagentur NTB am Montag weiter berichtete, blieben alle Anstrengungen zur Wiederbelebung im Krankenhaus der westnorwegischen Stadt erfolglos.

Die beiden Mädchen hatten am Sonntagnachmittag mit einer Freundin auf Felsen am Ufer gespielt. Als sie von einer hohen Welle ins Meer gerissen wurden, schrie das dritte Mädchen um Hilfe. Bei der sofort eingeleiteten Suchaktion mit Hubschraubern, Schnellbooten und Tauchern wurde eines der beiden Kinder schon nach kurzer Zeit und das andere erst nach knapp zwei Stunden gefunden und in das örtliche Krankenhaus gebracht. Für beide kam die Hilfe zu spät. 

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