Warschau. Bei eisigen Temperaturen sind in Polen erneut neun Menschen erfroren. Dies sagte ein Sprecher des Krisenzentrums der Regierung dem Polnischen Rundfunk. In der Nacht zum Mittwoch war es in Ost- und Zentralpolen am kältesten. Dort sank die Temperatur bis auf minus 24 Grad.

In den vergangenen drei Monaten starben damit bereits 221 Menschen an Unterkühlung. Die Behörden riefen die Bürger auf, nicht wegzuschauen, sondern den Bedürftigen zu helfen oder sofort die Polizei zu informieren.

Rund 2500 Haushalte im Süden des Landes müssen seit zwei Wochen ohne Strom auskommen. Heftige Schneefälle und Eis hatten dort Stromleitungen beschädigt. Auch 500 Menschen in Niederschlesien haben seit Tagen keinen Strom.

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