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Die M5 bei Brimingham. Zum Teil mussten Autofahrer auf den Fernstraßen des Landes in der Nacht zu Mittwoch übernachten.

Die M5 bei Brimingham. Zum Teil mussten Autofahrer auf den Fernstraßen des Landes in der Nacht zu Mittwoch übernachten.

dpa

Die M5 bei Brimingham. Zum Teil mussten Autofahrer auf den Fernstraßen des Landes in der Nacht zu Mittwoch übernachten.

London. In Großbritannien herrscht nach heftigen Schneestürmen weiter winterliches Chaos. Hunderte Schulen blieben am Mittwoch erneut geschlossen, auf Flughäfen im ganzen Land kam es zu Behinderungen, zahlreiche Autofahrer strandeten in der Nacht auf der Autobahn. Der Flughafen London Gatwick - der zweitgrößte des Landes - sowie die Airports in Bristol und Exeter blieben am Morgen geschlossen. Auch in Luton fielen Flüge aus.

Der Billigflieger Easyjet erklärte, 70 Flüge von verschiedenen Flughäfen im Land zu streichen, den Großteil in Gatwick und Luton. Auch in London Heathrow wurden Verspätungen und Flugausfälle erwartet. Im öffentlichen Nahverkehr in der Hauptstadt kam es ebenfalls zu Verzögerungen, sie hielten sich jedoch in Grenzen.

Der Schnee hatte sich in der Nacht von Schottland und Nordengland in Richtung Süden ausgebreitet. Die Krankenhäuser bereiteten Notfallpläne vor. Auf der Insel herrscht derzeit einer der härtesten Winter der vergangenen Jahrzehnte. Und es ist kein Ende in Sicht: Für manche Gegenden um London herum sagte der Wetterdienst Met Office Schnee zwischen 15 und 40 Zentimetern voraus.

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