Queensland
Das Ausmaß der Schäden wird erst jetzt nach Abfließen des Wassers richtig deutlich.

Das Ausmaß der Schäden wird erst jetzt nach Abfließen des Wassers richtig deutlich.

Insgesamt haben sich mehr als 15 000 Freiwillige am Morgen registrieren lassen.

Das, was das Wasser übrig gelassen hat, ist nicht mehr zu gebrauchen.

Hunderte Freiwillige helfen bei den Aufräumarbeiten St. Lucia, Vorort von Brisbane.

Nach dem Hochwasser: In Brisbane joggt ein Sportler an den Trümmern vorbei.

Helfer tragen den Müll, den das Hochwasser übrig gelassen hat, zu Lastern.

Ein Bewohner des Vorortes Milton watet durch knietiefes Wasser

dpa, Bild 1 von 7

Das Ausmaß der Schäden wird erst jetzt nach Abfließen des Wassers richtig deutlich.

Sydney (dpa) - Nach dem verheerenden Hochwasser in Brisbane und Umgebung bereiten sich weiter südlich tausende Australier auf eine neue Flutwelle vor. Im Bundessaat Victoria flohen bis heute mehr als 3000 Menschen in Notunterkünfte, berichtete die Feuerwehr.

In Queensland und New South Wales weiter nördlich ging das Wasser zwar zurück. Aber mehrere Ortschaften waren immer noch von der Außenwelt abgeschnitten. Überall gedachten die Menschen in Gottesdiensten und Andachten der Opfer. Mit dem Fund einer weiteren Leiche im Lockyer-Tal stieg die Zahl der Todesopfer in Queensland auf 17. Neuseeland hat zur Betreuung von Angehörigen und Flutopfern Seelsorger angeboten.

In Victoria schwollen die Flüsse Campaspe und Wimmera gefährlich an. Den Ortschaften Echuca und Horsham drohten die schlimmsten Überflutungen seit 100 Jahren. In Melbourne, der Hauptstadt des Bundesstaates, fiel nach heftigem Regen und starkem Wind in 8000 Haushalten der Strom aus. Auch auf der südlichen Insel Tasmanien wurden Straßen und Brücken durch Überschwemmungen beschädigt. Dort mussten 500 Menschen nach ungewöhnlich starken Regenfällen in Sicherheit gebracht werden.

In der Millionenstadt Brisbane, Hauptstadt von Queensland, gingen die Aufräumarbeiten nach dem Rekordhochwasser weiter. Mehr als 7000 Freiwillige halfen, Schlamm und von den Fluten angespülte Trümmer aus Häusern und von Straßen zu räumen. 1200 Soldaten waren im Einsatz. Mehr als 20 000 Geschäfte und Wohnhäuser wurden teils oder ganz überflutet. 30 000 Haushalte waren am Wochenende noch ohne Strom.

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