Nicht immer sind Beschwerden bei Reiseveranstaltern berechtigt. Eine Hitliste der skurrilsten Urlaubsklagen.

Düsseldorf. Die Ferien sind vorüber, doch nicht jeder ist erholt aus dem Urlaub zurückgekommen. Schmutz im Hottelzimmer, Ungeziefer, schlechtes Essen: Bei jährlich rund 75 Millionen Reisen von Deutschen endet etwa ein Prozent später in einer Beschwerde beim Touristikveranstalter.

"Die meisten Dinge können schon vor Ort geklärt werden. Die Touristen können etwa in ein anderes Hotel umziehen", erklärt Torsten Schäfer vom Deutschen Reiseverband (DRV), der größten Organisation von Reisebüros und Reiseveranstaltern in Deutschland.

Nicht immer sind die Beschwerden allerdings berechtigt: So mancher Tourist lässt sich wahrlich Skurriles einfallen, wenn er sein Geld für den Urlaub zurückhaben will. In diesen Fällen enden die Ferien vor Gericht - laut DRV passiert das allerdings sehr selten.

Fische im Meer - ein Grund zum Klagen

Die Hitliste der abstrusesten Urlauber-Klagen: "Mein Verlobter und ich hatten ein Zimmer mit zwei Einzelbetten gebucht. Im Hotel aber war ein Zimmer mit Doppelbett reserviert. Jetzt bin ich schwanger. Hätten wir das gewünschte Zimmer bekommen, wäre das nicht passiert."

Oder: "Oben-ohne-Baden sollte verboten werden. Mein Mann hat den ganzen Tag anderen Frauen hinterhergeguckt."

"Niemand hatte uns gesagt, dass im Meer Fische sein würden. Die Kinder waren geschockt."

"Der Sand sah ganz anders aus als im Prospekt. Ihr Bild zeigt gelben Sand, tatsächlich aber war er weiß."

"Die Wellen waren viel zu hoch. Ich konnte nicht schnorcheln."

"Ich habe ein Doppelzimmer gebucht, aber nur ein Zimmer bekommen."

Und: "Mein Mann hat nachts so laut geschnarcht. Ich konnte mich überhaupt nicht erholen."

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer