Die Zahl der nachtaktiven Tiere hat stark zugenommen.

Dortmund. Die putzigen Waschbären haben sich zu Plagegeistern entwickelt. So mancher Hausbesitzer kann ein Lied von zweckentfremdeten Regenrohren, zerstörten Dämmungen oder beiseite geräumten Dachziegeln singen. Doch nicht nur das: Haben sich die nachtaktiven Tiere einmal häuslich auf dem Dachboden eingerichtet, kann von ihnen auch eine Gefahr für die Gesundheit ausgehen: Im Kot der Tiere befinden sich häufig Spulwürmer, die Organe befallen können.

Die Population der Waschbären ist in den vergangenen Jahren in NRW explosionsartig angestiegen. Zwar gibt es keine seriöse Populationszahlen, dafür aber eine Statistik der erlegten Tiere vom Deutschen Jagdschutz-Verband. Danach wurden im Jagdjahr 2008/09 gut 7200 Tiere in NRW von Jägern erlegt oder in Fallen gefunden, 1994/95 waren es ganze 333 Tiere - im ganzen Bundesgebiet.

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