Kraniche auf dem Weg gen Süden. Foto: Frank Rumpenhorst
Kraniche auf dem Weg gen Süden. Foto: Frank Rumpenhorst

Kraniche auf dem Weg gen Süden. Foto: Frank Rumpenhorst

dpa

Kraniche auf dem Weg gen Süden. Foto: Frank Rumpenhorst

Offenbach (dpa) - Der Winter ist schon wieder auf dem Rückzug. Auch die letzten Kältehochburgen fallen, wie der Deutsche Wetterdienst berichtete. Der Ausblick auf die nächsten Tage zeigt: Es wird milder, nässer und windiger.

«Nach einem gut zweiwöchigem Gastspiel der kalten Ostluft stellt sich damit das Muster wieder ein, das man aus dem Dezember und der ersten Januarhälfte schon zur Genüge kennengelernt hat», sagte Marcus Beyer von der Offenbacher Wettervorhersagezentrale.

Während der Winter im Westen und Südwesten gar nicht angekommen ist, wird er im Osten und Norden schon bald wieder vorbei sein. Schuld daran ist ausgerechnet der neuerliche Wintereinbruch in den USA: Die kalte Luft ergießt sich über den Atlantik, dort nehmen die Temperaturgegensätze zu. Die Folge sind umfangreiche Tiefdruckgebiete. Dadurch kann die Strömung auf Süd drehen und Warmluft hält Einzug in Deutschland.

Schon am Donnerstag steigen die Höchstwerte am Rhein wieder auf bis zu elf Grad. Nachtfröste haben Seltenheitswert. Aber schönes Wetter darf man nicht erwarten: «Die Sonnenorte und -stunden werden in der zweiten Wochenhälfte weniger und durch häufige Niederschläge ersetzt», sagt der Meteorologe. Auch der Wind weht stärker. «Eine Rückkehr des Winters ist derzeit nicht in Sicht.»

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