In mehreren Briefen an die Zeitung wurde weißes Pulver gefunden.

Feuerwehrleute vor dem Redaktionsgebäuder des Wall Street Journal.
Feuerwehrleute vor dem Redaktionsgebäuder des Wall Street Journal.

Feuerwehrleute vor dem Redaktionsgebäuder des Wall Street Journal.

reuters

Feuerwehrleute vor dem Redaktionsgebäuder des Wall Street Journal.

New York. Das Redaktionsgebäude des US-Wirtschaftsblattes "Wall Street Journal" in New York ist am Mittwoch teilweise geräumt worden, nachdem dort 13 Briefe mit einem verdächtigem weißem Pulver gefunden worden waren.

Die Briefe seien an verschiedene Mitarbeiter der Zeitung adressiert gewesen, sagte eine Sprecherin des "Wall Street Journals". Demnach wurde das Gebäude von Polizei und Experten für Gefahrenstoffe dursucht und zwei Etagen, in denen sich auch die Produktionsräume der Zeitung befinden, vorsichtshalber geräumt.

Die Redakteure planten, von zu Hause aus zu arbeiten, sagte die Sprecherin.
Manche der verdächtigen Umschläge wurden den Angaben zufolge geöffnet. Die Schreiben wurden alle in dem US-Bundesstaat Tennessee im Süden des Landes abgestempelt.

Im Jahr 2001 hatten Briefe, die den Milzbranderreger Anthrax enthielten, in den USA fünf Menschen getötet und die Bevölkerung in Angst versetzt. Seitdem wurden immer wieder Umschläge mit verdächtigen Inhalten verschickt, die sich jedoch meist als harmlos erwiesen. AFP

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