Pointe-à-Pitre/Paris. Starke Regenfälle auf der französischen Karibikinsel Guadeloupe haben mindestens vier Menschen das Leben gekostet. Die drei Männer und eine Frau seien in einem Auto von Wassermassen mitgerissen worden, teilten die Behörden am Mittwoch mit.

Ein weiterer Mitfahrer in dem Wagens wurde zunächst vermisst. In mehreren Inselgemeinden schlossen wegen des Unwetters vorsorglich die Schulen. Etliche Straßen in dem französischen Übersee-Département waren nur noch schwer oder gar nicht mehr passierbar.

Der Wetterdienst Météo-France rief die zweithöchste Alarmstufe aus. Seit Montag waren örtlich bis zu 200 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gefallen. Am Samstag wird Präsident Nicolas Sarkozy auf dem Antillen-Archipel in der Karibik erwartet. Der Neujahrsbesuch ist seit längerem geplant.

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