Der Absturz eines US-Militärhubschraubers in England hat die Leben aller vier Insassen gefordert. Die Ursache war zunächst unklar. In den vergangenen Monaten gab es mehrfach Unglücke mit Helikoptern in Großbritannien.

Investigation underway into US military helicopter crash in Brita
Der abgestürzte Hubschrauber wird untersucht.

Der abgestürzte Hubschrauber wird untersucht.

Rettungs- und Polizeiwagen auf dem Weg zum Unfallort.

Jason Bye, Bild 1 von 2

Der abgestürzte Hubschrauber wird untersucht.

Norwich (dpa).  Beim Absturz eines US-Militärhubschraubers in England sind  nach Angaben der US-Armee alle vier Insassen ums Leben gekommen. Der Helikopter vom Typ HH-60G Pave Hawk sei am Dienstagabend an der Küste der Grafschaft Norfolk nahe des Ortes Salthouse verunglückt, teilte der britische Luftwaffenstützpunkt Lakenheath auf seiner Internetseite mit.

Am Boden wurde nach ersten Erkenntnissen niemand verletzt. Der Helikopter der US Air Force war in Lakenheath stationiert. Die Crew sei mit ihm auf einem Übungsflug in niedriger Höhe unterwegs gewesen, teilte der Standort weiter mit. Üblicherweise sind zwei Piloten sowie ein Schütze und ein Techniker an Bord. Zahlreiche Rettungskräfte waren an der Unglücksstelle im Einsatz.

Die Polizei warnte davor, dass möglicherweise Munition an Bord der des Wracks sein könnte und sperrte die Gegend weitläufig ab. Anwohner konnten jedoch in ihren Häusern bleiben. Ursprünglich war man davon ausgegangen, dass der Helikopter ins Meer gestürzt sein könnte. Rettungsboote rückten an.

In Großbritannien hatte es in den vergangenen Monaten zwei schwere Unfälle mit Helikoptern gegeben. Ende November vergangenen Jahres war im schottischen Glasgow ein Polizeihubschrauber in ein Musiklokal gestürzt. Neun Menschen kamen ums Leben - die dreiköpfige Besatzung des Polizeihelikopters sowie sechs Gäste des mit 120 Menschen gefüllten Pubs.

Im August 2013 kamen beim Absturz eines Hubschraubers vor den schottischen Shetland Inseln vier Menschen zu Tode. Der Helikopter mit zwei Besatzungsmitgliedern und 16 Passagieren an Bord hatte Arbeiter einer Ölplattform an Land zum Flughafen Sumburgh bringen sollen. Er stürzte beim Landeanflug ins Meer.

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