Schulbus-Unfall
Die Polizei nannte starken Nebel als mögliche Unfallursache. Foto: KK Productions

Die Polizei nannte starken Nebel als mögliche Unfallursache. Foto: KK Productions

dpa

Die Polizei nannte starken Nebel als mögliche Unfallursache. Foto: KK Productions

Neu Delhi (dpa) - Mindestens zwölf Schulkinder und der Fahrer eines Schulbusses sind bei einem schweren Busunfall in Nordindien getötet worden. Weitere 24 Kinder wurden verletzt, 13 davon schwer.

Das bestätigte Daljit Singh Chawdhary, ein leitender Polizeibeamter des betroffenen Bundesstaats Uttar Pradesh. Laut Polizei war der Schulbus mit etwa 50 Kindern im Alter von sechs bis 15 Jahren in der Nähe der Ortschaft Aliganj im Distrikt Etah auf einer Landstraße unterwegs, als er am frühen Morgen mit einem Lastwagen kollidierte.

Die Polizei nannte starken Nebel als mögliche Unfallursache. Lokale Medien berichteten, der Fahrer des Lastwagens sei zu schnell gefahren und deshalb in den Schulbus gerast.

Premierminister Narendra Modi äußerte sich kurz nach dem Unfall auf dem Kurznachrichtendienst Twitter: «Ich teile den Schmerz der Familien, die diesen Verlust erlitten haben und nehme Anteil am Tod der jungen Kinder.»

Indien ist das Land mit den meisten Verkehrstoten der Welt. Die häufigsten Ursachen für Unfälle sind marode Straßen, zu alte Fahrzeuge, überfüllte Verkehrswege und Fahren mit zu hoher Geschwindigkeit. Nach Angaben des indischen Verkehrsministeriums gab es im Jahr 2015 fast eine halbe Million Unfälle auf Indiens Straßen, bei denen beinahe 146 000 Menschen starben.

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