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Aufnahme von der Trauerfeier nach dem Amoklauf im März 2009.

Aufnahme von der Trauerfeier nach dem Amoklauf im März 2009.

dpa und Reuters

Aufnahme von der Trauerfeier nach dem Amoklauf im März 2009.

Stuttgart (dpa). Im Prozess um den Amoklauf von Winnenden hat die Verteidigung Freispruch für den Angeklagten beantragt. Der Vater des Amokläufers habe zwar die Tatwaffe nicht weggeschlossen gehabt, er habe aber nicht wissen können, dass sein Sohn den Aufbewahrungsort gekannt und Zugang zu Munition gehabt habe, sagte Rechtsanwalt Hubert Gorka am Dienstag.

Das Gericht solle von einer Strafe absehen, weil der Angeklagte und seine Familie unter den Folgen der Tat sehr stark litten. Der Verlust eines Angehörigen wiege so schwer, dass die Verteidigung eine Bestrafung für «offensichtlich verfehlt» halte. Die Staatsanwaltschaft hatte zwei Jahre Haft auf Bewährung wegen 15- facher fahrlässiger Tötung gefordert.

Tim K. hatte am 11. März 2009 bei einem Amoklauf an der Albertville-Realschule in Winnenden und in Wendlingen 15 Menschen und sich selbst erschossen. Der Unternehmer hatte eine seiner Pistolen unverschlossen aufbewahrt.

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