Budapest. Weil er Bankschulden in Höhe von umgerechnet 1100 Euro (320 000 Forint) nicht bezahlen konnte, hat ein 21-jähriger arbeitsloser Ungar einen Bankangestellten getötet und dessen Leiche im Hof seines Hauses einbetoniert. Der Mann habe die Tat gestanden, berichtete die ungarische Nachrichtenagentur MTI am Mittwoch unter Berufung auf die Polizei.

Der junge Mann habe den 50-jährigen Angestellten vor einem halben Jahr mit einer Eisenstange erschlagen, als der Mann ihn zu Hause aufgesucht habe, um die Schulden einzutreiben. Der geständige Täter habe 180 000 Forint (642 Euro) gestohlen, die das Opfer bei sich hatte.

Er begrub die Leiche in seinem Hof und zündete das Auto des Opfers an. Als er Monate später merkte, dass die Polizei ihn verdächtigte, betonierte er die Leiche ein. Jetzt wurde sie bei einer Durchsuchung gefunden. Der Mann war ins Visier der Polizei geraten, weil er immer wieder mit Ratenzahlungen im Verzug war.

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