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Archivbild Polizei

Arnsberg/Meschede. Eine Ehefrau aus Meschede meldete am Rosenmontag ihren Mann als vermisst. Gegen Viertel nach zehn rief sie bei der Polizei an, da ihr Mann vom Feiern am Vortag nicht nach Hause gekommen war und auf seinem Handy nicht zu erreichen war.

Als die Frau den Beamten den Namen ihres Mannes sagte, war dieser schnell gefunden. In der Nacht zu Rosenmontag war dieser auf der Casparistraße in Uentrop einer Polizeistreife aufgefallen. Er torkelte auf der Fahrbahn und war unter Alkoholeinfluss auch nicht mehr in der Lage den Gehweg zu benutzen.

Zu seiner eigenen Sicherheit und der der Autofahrer wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Dabei beschimpfte und beleidigte er die Beamten. Da er seinen Namen nicht nennen wollte, blieb den Beamten zunächst nichts weiter übrig, als ihn in eine Ausnüchterungszelle zu sperren.

Erst am Montagmorgen zeigte sich der vermisste Ehemann kooperativ und gab seinen Namen an, sowie die Telefonnummer seiner Frau. Diese konnte aber nicht erreicht werden, da ihr Handy ausgeschaltet war. Erst als sie die Vermisstenmeldung aufgab war klar, dass es sich bei dem betrunkenen Zelleninsassen um ihren Mann handelte. Der hatte zumindest sehr authentisch Karneval bei der Polizei feiern können, immerhin war er als Sträfling verkleidet unterwegs gewesen.

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