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Eine Frau geht am Montag durch die Bahnunterführung in Ansbach, wo am vergangenen Freitag die 12-jährige Schülerin verschleppt und anschließend vergewaltigt worden war.

Eine Frau geht am Montag durch die Bahnunterführung in Ansbach, wo am vergangenen Freitag die 12-jährige Schülerin verschleppt und anschließend vergewaltigt worden war.

dpa

Eine Frau geht am Montag durch die Bahnunterführung in Ansbach, wo am vergangenen Freitag die 12-jährige Schülerin verschleppt und anschließend vergewaltigt worden war.

Ansbach (dpa).Ein ehemaliger Arbeitskollege hat den mutmaßlichen Vergewaltiger einer 12-Jährigen in Ansbach erkannt und der Polizei den entscheidenden Tipp gegeben. Der Zeuge hatte den 25-Jährigen flüchtig auf der Straße getroffen und den Beamten gemeldet: «Der hatte ein kleines Mädchen im Arm und dieses Mädchen hat geweint.»

Der Täter habe das Kind mit Schlägen ins Gesicht massiv eingeschüchtert, schilderte Kriminalhauptkommissar Hermann Lennert am Montag im bayerischen Ansbach. «Er war völlig unbewaffnet, hat das Mädchen massiv bedroht und sie zur Einschüchterung gleich geschlagen.» Das Kind habe sich daher nicht getraut, Hilfe zu rufen.

Die 12-Jährige war am Freitagnachmittag auf dem Heimweg vom Musikunterricht überfallen und verschleppt worden. Anschließend verging sich der Täter in einem abgelegenen Gartenhaus rund zwei Stunden lang an dem Mädchen. Der 25-Jährige war am Samstagnachmittag in seiner Wohnung in Ansbach festgenommen worden.
 

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