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Aktivisten von ver.di hängen ein Protestplakat mit der Aufschrift: schwarz-gelb lässt unsere Städte ausbluten...das nennt ihr gerecht?" an der Hohenzollernbrücke hinter dem Kölner Dom auf.

Aktivisten von ver.di hängen ein Protestplakat mit der Aufschrift: schwarz-gelb lässt unsere Städte ausbluten...das nennt ihr gerecht?" an der Hohenzollernbrücke hinter dem Kölner Dom auf.

dpa

Aktivisten von ver.di hängen ein Protestplakat mit der Aufschrift: schwarz-gelb lässt unsere Städte ausbluten...das nennt ihr gerecht?" an der Hohenzollernbrücke hinter dem Kölner Dom auf.

Köln (dpa). ­ Aktivisten der Gewerkschaft ver.di haben am Mittwoch aus Protest gegen ein «finanzielles Ausbluten» der Kommunen eine Rheinbrücke in Köln besetzt. Auf der Hohenzollernbrücke entrollten Kletterer das überdimensionierte Transparent «Schwarz-gelb lässt unsere Städte ausbluten». Als außergewöhnliche «Alarmübung» schütteten die Demonstranten von einem Boot aus rote Farbe in den Fluss, um das Ausbluten zu veranschaulichen.

Mit ihrer Aktion bekräftigte die Dienstleistungsgewerkschaft ihre Forderung nach einem Rettungspaket für Kommunen. Die nordrhein- westfälische Landesregierung müsse für eine sinnvolle finanzielle Ausstattung der Kommunen sorgen, erklärte ver.di-Vorsitzender Frank Bsirske in einer Mitteilung.

Die Kommission der Bundesregierung zur Reform der Gemeindefinanzen habe auch ins Gespräch gebracht, die Gewerbesteuer abzuschaffen und die Kommunen auf andere Weise zu finanzieren: «Zu diesem Generalangriff auf die finanzielle Basis der Kommunen habe ich bisher von den Regierungsparteien kein kritisches Wort gehört», kritisierte Bsirske. Nach der Aktion stellte die Wasserschutzpolizei Personalien der Aktivisten fest.
 

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