Polizisten stehen vor der Burruss Hall auf dem Campus der Virginia Tech University (dpa-Archivfoto vom 18.04.2007).
Polizisten stehen vor der Burruss Hall auf dem Campus der Virginia Tech University (dpa-Archivfoto vom 18.04.2007).

Polizisten stehen vor der Burruss Hall auf dem Campus der Virginia Tech University (dpa-Archivfoto vom 18.04.2007).

Polizisten stehen vor der Burruss Hall auf dem Campus der Virginia Tech University (dpa-Archivfoto vom 18.04.2007).

Washington (dpa). Fast zwei Jahre nach dem Massaker an der technischen Universität von Virginia hat dort ein chinesischer Student eine Kommilitonin in aller Öffentlichkeit enthauptet. Wie der Fernsehsender CNN am Freitag auf seiner Internetseite schreibt, attackierte der 25-Jährige die junge Frau in der Cafeteria auf dem Uni-Gelände mit einem Küchenmesser und schnitt ihr den Kopf ab.

Der grausamen Tat am Mittwoch sei kein Streit vorausgegangen, berichteten Zeugen. Es sei lediglich bekannt, dass die beiden sich kannten. Der 25-Jährige, der seit dem vergangenen Herbst an der Virginia Tech Blacksburg studierte, wurde sofort festgenommen. Der Täter soll den Kopf des Opfers noch in der Hand gehalten haben, als die Polizei am Ort des Verbrechens ankam. Die 22-Jährige aus Peking hatte erst vor zwei Wochen ihr Studium dort aufgenommen.

Die Virginia Tech hatte im April 2007 traurige Berühmtheit erlangt: Damals lief ein psychisch kranker Student Amok. Er erschoss 32 Studenten und Lehrkräfte, anschließend tötete er sich selbst. Mindestens 30 weitere Studenten und Lehrkräfte erlitten schwere Verletzungen.

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