Grafik: Meteomedia/Unwetterzentrale
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Offenbach (dpa). Orkantief «Xynthia» kann noch bis Montagmorgen in Weiten Teilen Nordrhein-Westfalens sowie in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland erhebliche Schäden anrichten. Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach (DWD) warnte die Menschen davor, in den Wald zu gehen. Dies könne bei kräftigem Sturm wegen der zahlreichen abknickenden Äste lebensgefährlich sein. Entwurzelte Bäume, herabstürzende Dachziegel und umherfliegende Gegenstände könnten verbreitet schwere Schäden an Gebäuden verursachen, warnte der DWD. Bewegliche Sachen sollten nicht draußen liegen gelassen werden.

«Einen Teil Westdeutschlands erwischt es in der gleichen Stärke wie Frankreich», sagte DWD-Meteorologe Peter Hartmann. Dies gelte insbesondere für das Saarland, den Westen von Rheinland-Pfalz und den Süden von Nordrhein-Westfalen und Hessen. «Wer nicht Auto fahren muss, sollte es besser vermeiden.» Die Orkanstärke werde sich zwar über der Mitte Deutschlands abschwächen, dennoch sei «Xyntiha» ein Sturmtief, «wie man es nicht jedes Jahr hat».

In den Alpen sowie in den Mittelgebirgen West- und Süddeutschlands sind teils orkanartige Böen und Orkanböen von 110 bis 130 Kilometern pro Stunde zu erwarten, ebenso in den Höhenlagen des Harz. Westlich des Rheins muss mit orkanartigen Böen mit Tempo 115 bis in tiefe Lagen gerechnet werden.

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