Rio de Janeiro. Erdrutsche haben mehr als 40 Menschen nach heftigen Regenfällen in Brasilien getötet. Auch drei Feuerwehrleute kamen ums Leben. Allein in Teresópolis, einem Ort etwa 100 Kilometer von Rio de Janeiro entfernt, wurden nach Zivilschutzangaben am Mittwoch 21 Menschen unter Schlamm- und Geröllmassen begraben.

Die Zahl der Todesopfer könne noch steigen, weil die Rettungskräfte nur schwierig in die betroffenen Gebiete vordringen könnten, sagte Kommandant Flavio Castro. Insgesamt kamen seit Dienstag in den Bundesstaaten Rio de Janeiro und São Paulo 43 Menschen bei Erdrutschen und Überschwemmungen ums Leben.

In Nova Friburgo, einen Nachbarort von Teresópolis, wurden nach Medienangaben bei den Bergungsarbeiten mindestens drei Feuerwehrleute verschüttet. Für sie kam jede Hilfe zu spät. Weitere drei Rettungskräfte würden noch vermisst. Zahlreiche Straßen in der Region sind blockiert.

Starke Regenfälle führen in Brasilien meist im Januar und Februar immer wieder zu Unglücken mit vielen Toten. Betroffen sind vor allem Armensiedlungen. Die Häuser in diesen Favelas wurden oft illegal auf Hügeln oder an Abhängen errichtet, die bei massiven Niederschlägen abrutschen.

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