Rom. Bei Unwettern in Italien ist eine 85-jährige Frau von Wassermassen in einen Graben gespült worden und ertrunken. Die Seniorin hatte in der Nacht zum Mittwoch im mittelitalienischen Venarotta die Orientierung verloren, als das Unwetter einsetzte, wie italienische Medien berichteten. Bereits am Dienstag war ein Rentner in seinem Auto von den Fluten erfasst worden und ums Leben gekommen.

Eine 40-jährige Frau und die Tochter ihres Lebensgefährten wurden am Mittwoch noch vermisst. Ein über die Ufer getretener Fluss hatte sie mitgerissen. Eine 60-Jährige konnte sich gerade noch durch das Autofenster vor den Fluten retten. Sie wollte zur Arbeit fahren, als in Macerata in der Region Marken Dämme brachen und das Wasser ihr Fahrzeug umspülte.

Die Frau kam mit dem Schrecken und einigen Kratzern davon. Im süditalienischen Ginosa wurden etliche Häuser überflutet. Rettungskräfte waren mit Schlauchbooten und Taucheranzügen unterwegs, um Menschen vor den Fluten zu retten. Das Unwetter sorgte auch für stärkere Behinderungen auf Autobahnen. Bei dem süditalienischen Ort Castellaneta Marina blockierte ein umgestürzter Baum den Zugverkehr.

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