Der Unfall mit einem Doppeldecker während einer Flugschau in Bayern hat am Sonntag mindestens ein Menschenleben gefordert. Rund 20 Menschen wurden nach ersten Angaben bei dem Unglück in der Nähe von Schnaittach-Lillinghof verletzt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.
Der Unfall mit einem Doppeldecker während einer Flugschau in Bayern hat am Sonntag mindestens ein Menschenleben gefordert. Rund 20 Menschen wurden nach ersten Angaben bei dem Unglück in der Nähe von Schnaittach-Lillinghof verletzt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Der Unfall mit einem Doppeldecker während einer Flugschau in Bayern hat am Sonntag mindestens ein Menschenleben gefordert. Rund 20 Menschen wurden nach ersten Angaben bei dem Unglück in der Nähe von Schnaittach-Lillinghof verletzt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Der Unfall mit einem Doppeldecker während einer Flugschau in Bayern hat am Sonntag mindestens ein Menschenleben gefordert. Rund 20 Menschen wurden nach ersten Angaben bei dem Unglück in der Nähe von Schnaittach-Lillinghof verletzt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Lillinghofen. Es sollte ein Volksfest werden für alle Luftfahrtbegeisterten in der Region - aber schon nach 45 Minuten beendete am Sonntagnachmittag ein schreckliches Unglück den Flugtag im bayerischen Lillinghof abrupt: Ein zum Formationsflug startender Oldtimer geriet beim Start außer Kontrolle und raste in die Menschenmenge. Eine 46 Jahre alte Frau aus Bayern geriet anscheinend in den rotierenden Propeller und starb noch am Unglücksort. 38 Menschen wurden bei dem Unglück verletzt, fünf davon schwer. Der Pilot kam mit dem Schrecken davon.

Auf einmal flogen Tische und Bänke durch die Luft

Gut 3000 Zuschauer hatten sich zum Unglückszeitpunkt in dem Bereich aufgehalten. "Wir waren beim Kaffeetrinken, als auf einmal Tische und Bänke durch die Luft flogen - und plötzlich hatten wir den Propeller der Maschine vor uns", berichtete ein Augenzeuge. Die Maschine kam vor dem Kontrollturm zum Stehen.

Der Tower setzte Sekunden nach dem Unglück einen Notruf ab und löste einen Großeinsatz von mehr als 100 Feuerwehrleuten, Notärzten, Sanitätern und dem Technischen Hilfswerk aus. Während Hubschrauber die Schwerletzten in Kliniken flogen, kümmerten sich Helfer um die leichter Verletzten.

Die Unglücksursache war am Sonntagabend noch unklar. Als gesichert galt nach Angaben der Polizei lediglich, dass der rund 70 Jahre alte Doppeldecker bei einem Start zu einem Formationsflug mit zwei anderen Maschinen plötzlich nach rechts ausbrach und in Höhe des Kontrollturms auf die Zuschauer zuraste.

Augenzeugen eines Segelflug-Clubs schlossen nicht aus, dass die Maschine von einer starken Windböe nach rechts gedrückt wurde. "Ich habe nur kurz gesehen, wie der rechte Flügel den Boden berührte", sagte einer.

Der Pilot tritt regelmäßig bei Flugvorführungen auf

Ein Propellerflugzeug rast in einen Verkaufsstand. Zwei Menschen sterben, 15 werden verletzt.

Drei Jets einer italienischen Kunstflugstaffel prallen zusammen und stürzen in die Zuschauermenge. 70 Tote, 352 Verletzte.

46 Insassen eines US-Militärhubschraubers sterben, als die Maschine während der Internationalen Luftschiffertage auf die Autobahn stürzt.

Ein Doppeldecker stürzt ab. Fünf Menschen sterben.

Der Pilot stammt wie die Flugzeugführer der anderen beiden an der Flugvorführung beteiligten Piloten aus dem hessischen Gelnhausen. Sie treten regelmäßig bei Flugschauen auf. Der Pilot der Unglücksmaschine gilt als erfahren, berichtete die Polizei.

Am Wochenende gab es noch zwei weitere Flugschau-Unfälle: Im bayerischen Füssen stürzte am Samstag eine Drachenfliegerin ab und starb. Bei einem Flugtag im hessischen Langenselbold geriet ein Kleinflugzeug ohne Pilot ins Rollen. Es blieb in einer Hecke stecken, niemand wurde verletzt.

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