Ein 28-Jähriger wird an einer Oberhausener Bushaltestelle so schwer verletzt, dass er wenig später stirbt. Der zuständige Richter hat nun Haftbefehle erlassen.

Symbolbild
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Boris Roessler

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Oberhausen. Im Fall der tödlichen Auseinandersetzung an einer Bushaltestelle in Oberhausen in der Nacht zu Sonntag (26. November) hat der zuständige Haftrichter am Dienstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg gegen einen 17- und einen 20-Jährigen Haftbefehle wegen vollendeten bzw. versuchten Totschlags erlassen. Der dritte junge Mann (17) durfte das Polizeigewahrsam verlassen. Die Ermittlungen - auch gegen ihn - dauern an.

Mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen machte die Polizei keine Angaben zur mutmaßlichen Tatwaffe und zum Tatverlauf am Sonntagmorgen. Ein 28-Jähriger war dabei ums Leben gekommen.

Im Vorfeld der Gewalttat waren am frühen Sonntagmorgen in einem Nachtbus in Oberhausen zwei Gruppen junger Männer in Streit geraten. Nachdem der Busfahrer die Randalierer nach draußen verwiesen hatte, eskalierte der Streit. Zwei Männer aus Hamm, 26 und 28 Jahre alt, wurden schwer verletzt. Der 28-Jährige starb im Krankenhaus. Der Jüngere schwebte zeitweilig in Lebensgefahr, war aber am Montag stabil, sagte der Polizeisprecher.

Die drei Tatverdächtigen aus Bottrop hatten sich am Sonntagabend auf der Wache eingefunden, nachdem bekannt geworden war, dass die Polizei Videoaufnahmen aus dem Bus ausgewertet. Die beiden Männergruppen seien auf dem Heimweg von einer Musikveranstaltung in Oberhausen gewesen. dpa/red

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