Ab heute Nachmittag wird es im Bergischen Land und am Niederrhein ungemütlich. Morgen droht Straßenglätte.

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In NRW werden die Sturmböen voraussichtlich Stärke 10 erreichen, was laut der Beaufort-Skala bereits Schäden an Häusern bedeuten kann.

In NRW werden die Sturmböen voraussichtlich Stärke 10 erreichen, was laut der Beaufort-Skala bereits Schäden an Häusern bedeuten kann.

Grafik: Jaroch

In NRW werden die Sturmböen voraussichtlich Stärke 10 erreichen, was laut der Beaufort-Skala bereits Schäden an Häusern bedeuten kann.

Düsseldorf. Auf unsere Region steuert am der bislang schwerste Sturm des Jahres zu. Auch wenn Tief „Xaver“ am heftigsten auf die Nordseeküste treffen wird, soll es am Donnerstag auch vom Niederrhein bis ins Bergische Land arktische Böen über das Land treiben. „Die Sturmböen werden bis zu Windstärke 10 erreichen“, sagt die Meteorologin Cornelia Urban vom Deutschen Wetterdienst (DWD) die Kategorie „schwere Sturmböen“ voraus.

Bahn hat Bereitschaftsteams bereits mobilisiert

Das birgt einiges an Zerstörungspotenzial: „Brechende Äste und abgedeckte Dächer sind möglich, aber vor allem sind die Weihnachtsmärkte gefährdet“, warnt Urban. Ab nachmittags werde der Sturm stetig anwachsen, zwischen 18 und 20 Uhr seine stärkste Phase erreichen und erst nach Mitternacht wieder abflauen. Während der Flughafen Hamburg davon ausgeht, dass der Flugbetrieb durch „Xaver“ heute beeinträchtigt wird, wollte man sich in Düsseldorf noch nicht festlegen. Einschränkungen müssten je nach Situation verfügt werden. Die Bahn sorgt vor und mobilisiert ihre Bereitschaftsteams gegen Schnee und Eis. Die Norddeutschen gehen bei den Vorbereitungen zudem von einer möglichen Sturmflut wie 1962 aus. Damals waren Deiche gebrochen, 315 Menschen starben.

Mit Schnee müssen die Regionen rund um Düsseldorf laut DWD heute aber noch nicht rechnen. „Die Schneefallgrenze liegt derzeit bei rund 600 Metern“, sagt Urban. Hinter dem Sturm kühle es aber ab, so dass am Niederrhein und im Bergischen ab morgen auch mit Glätte und Schneeverwehungen gerechnet werden müsse, ehe es am Sonntag wieder milder werde.

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