Waldbrände in Kalifornien
Die Feuerwehrleute in Kalifornien kämpfen gegen den riesigen Flächenbrand. Foto: Mike Eliason/Santa Barbara County Fire Department

Die Feuerwehrleute in Kalifornien kämpfen gegen den riesigen Flächenbrand. Foto: Mike Eliason/Santa Barbara County Fire Department

dpa

Die Feuerwehrleute in Kalifornien kämpfen gegen den riesigen Flächenbrand. Foto: Mike Eliason/Santa Barbara County Fire Department

Los Angeles (dpa) - Das seit zweieinhalb Wochen wütende Buschfeuer in Kalifornien hat sich zum zweitgrößten in der Geschichte des US-Bundesstaates entwickelt.

Die Flammen des sogenannten Thomas-Feuers in den Bezirken Ventura und Santa Barbara nördlich von Los Angeles haben mittlerweile eine Fläche von 272 000 Acres (1100 Quadratkilometern) verbrannt und damit den bisher zweitgrößten Brand übertroffen, berichtete die Zeitung Ventura County Star am Dienstagabend (Ortszeit).

Zuvor hatte das für Brandschutz und Waldwirtschaft zuständige Ministerium in Kalifornien die neuen Ausmaße des Feuers per Twitter bekanntgegeben.

Nun schicke sich der Buschbrand an, sogar das größte Feuer zu werden, das jemals in Kalifornien registriert wurde, berichtete VC Star weiter. Bisher gilt der Cedar-Buschbrand im südkalifornischen Bezirk San Diego von 2003 gemessen an der verbrannten Fläche in Acres als der größte, damals fielen 273 246 Acres den Flammen zum Opfer, wie die Zeitung schreibt.

Das Thomas-Feuer hatte sich am Dienstag weiter ausbreiten können, obwohl Feuerwehrleute dank besserer Wetterbedingungen den Brand zu 55 Prozent unter Kontrolle bringen konnten: Nachlassende Winde hatten den Einsatz von Löschflugzeugen erlaubt. Für Mittwoch erwarten Meteorologen aber wieder größere Trockenheit und stärkere Winde.

Seit dem Ausbruch des Buschbrandes am 4. Dezember in den Bergen nahe dem Ort Santa Paula starben zwei Menschen. Die Flammen hatten sich wegen der herrschenden extremen Trockenheit und der starken Santa-Ana-Winde schnell ausbreiten können. Mehr als 1000 Häuser wurden beschädigt.

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