Fußfessel
Trotz elektronischer Fußfessel soll ein aus der Sicherungsverwahrung entlassener Sexualstraftäter erneut ein Kind missbraucht haben. Foto: Jochen Lübke/Archiv

Trotz elektronischer Fußfessel soll ein aus der Sicherungsverwahrung entlassener Sexualstraftäter erneut ein Kind missbraucht haben. Foto: Jochen Lübke/Archiv

dpa

Trotz elektronischer Fußfessel soll ein aus der Sicherungsverwahrung entlassener Sexualstraftäter erneut ein Kind missbraucht haben. Foto: Jochen Lübke/Archiv

München (dpa) - Ein aus der Sicherungsverwahrung entlassener Sexualstraftäter muss sich vor dem Landgericht München erneut wegen schweren Missbrauchs eines Kindes verantworten.

Trotz elektronischer Fußfessel soll er sich laut Anklage im April 2012 an einem damals sieben Jahre alten Mädchen vergangen haben. Die Hauptverhandlung beginne am 9. Januar, teilte das Oberlandesgericht München am Mittwoch mit.

Der Mann war 1999 wegen Kindesmissbrauchs in 23 Fällen zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Damals hatte er seine Stieftochter missbraucht. Nach der Haftverbüßung kam er in nachträgliche Sicherungsverwahrung, wurde aber 2011 nach den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichtes entlassen. Zur Verhinderung vor weiteren Straftaten sollte er eine Fußfessel tragen.

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