Paris. Rund zwölf Wochen nach dem Absturz eines Airbus in den Atlantik haben die französischen Behörden die Suche nach dem Wrack und den Flugschreibern vorerst eingestellt. "Wir hoffen natürlich weiterhin, das Wrack und die Flugschreiber zu finden", erklärte eine Sprecherin des Pariser Amts für Unfallanalyse BEA. "Wir müssen jetzt in Ruhe alle Informationen analysieren, die wir haben. Dafür nehmen wir uns so viel Zeit, wie wir brauchen."

Die A330 der Air France war am 1. Juni mit 228 Insassen auf dem Nachtflug Rio-Paris im Sturm abgestürzt. In wochenlanger Suche wurden 51 Leichen und 640 Wrackteile geborgen. "In der Phase eins, als die Flugschreiber noch Signale gaben, haben wir akustisch (mit Sonaren) gesucht", sagte BEA-Sprecherin Martine Del Bono.

"In der zweiten Phase haben wir optisch gesucht." Dabei hatten ein U-Boot und ein Tauchroboter den Grund im Umkreis von 70 Kilometern um den Ort der letzten Meldung des Flugzeugs abgefahren. Wann die dritte Suchphase beginnt, ist noch offen.

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